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Die Bevorzugung von Größe statt Exzellenz, von Kurz- statt Langfristigkeit, von Compliance statt Integrität macht Unternehmen fragil.

Ackermann, Winterkorn und der Neidfaktor

Günter Ogger frägt nach der Angemessenheit der Vorstandsvergütungen in den DAX-Unternehmen. Damit lässt er es aber nicht bewenden. Er macht einen frappierend einfachen Vorschlag zu ihrer Eingrenzung.

11. Mai 2012

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Denkzettel Nummer 20 erschienen.
Ein Team von Spezialisten macht noch keine perfekte Lösung

Landläufige Meinung ist, dass zunehmender Komplexität nur mit Experten beizukommen ist. Klaus Demleitner, vielseitiger Ingenieur, Schüler von Ludwig Bölkow, widerspricht einer frühen Spezialisierung, rät zu moderierten Lösungsprozessen und verlangt mehr Denken in Systemen.
18. April 2012

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GE Learns it the German Way – Eine späte Einsicht

Jüngst wartete das Wall Street Journal mit der Schlagzeile auf: New GE Way: Go Deep, Not Wide; und meinte damit die Abkehr von der jahrzehntelangen Praxis häufiger Job Rotation – eigentlich war es ein Job Hopping für High Potentials im Zwei-Jahres-Turnus. Das allseitige Kurzfristdenken wird zumindest in diesem Punkte aufgegeben.

21. März 2012

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Denkschrift Nummer 6 erschienen.
Zeit für eine Neuausrichtung der BWL/Managementlehre

Wie kaum ein anderes Fach wurde die BWL zum Spiegelbild von Wucherung, Nivellierung und Verschulung des Bildungssystems. Die Klassifizierung lässt sich - grob - erweitern um Amerikanisierung, Realitätsschwund bzw. Überbetonung der Nominalwirtschaft und Wertfreiheit. Wie es dazu gekommen ist und warum die BWL/Managementlehre von den krisenhaften Erscheinungen der Wirtschaftswelt unbeeindruckt bleibt, wird erklärt. Was aber wichtiger ist: Es werden pragmatische, auch ungewohnte Reformvorschläge zur Diskussion gestellt. Genug Stoff für eine knappe Denkschrift!
24. Februar 2012

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Einsichten Nummer 7 erschienen.
Das Gemeinsame der drei Krisen der letzten zehn Jahre

Keine Dekade des letzten Jahrhunderts hat drei, nahezu weltweite, ökonomische Krisen zu verzeichnen. Seit nunmehr einem Jahr hält die Euro-/Staatsschuldenkrise Politik, Wirtschaft und Bürger im Bann. Wie kam es zu einer solchen Aufeinanderfolge, welches sind die Auslöser; gibt es grundlegende, gemeinsame Ursachen, und einen verheißungsvollen Ausweg? Norbert Alexy und Prof. Dr. Robert Wittmann haben dies analysiert, bewertet.
22. Januar 2012

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Denkzettel Nummer 19 erschienen.
Zu fein für den Dschungel – Beispielloses Missmanagement bei ThyssenKrupp

Der fusionierte Traditionskonzern vom Rhein wollte das Meisterstück eines höchst effizienten Hüttenwerkes in Brasilien vorführen. Aufgelaufen sind gigantische Kostenüberschreitungen, unvorstellbare Terminverzögerungen stellten sich ein. Woran das gelegen hat und welche Weiterungen daraus entstanden, damit befasst sich Günter Ogger.
23. Dezember 2011

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Denkzettel Nummer 18 erschienen.
Manageristen-Speak: Formelsätze statt Klarheit

Der Kapitalmarkt hat sich in einen für kaum möglich gehaltenem Maße vom Gütermarkt getrennt, sich aber seiner mehr und mehr bemächtigt. Dafür gibt es untrügliche Beweise. Einer ist die verwendete Sprache der Leitung großer Unternehmen. In diesem Denkzettel werden das eingeschränkte Sprachrepertoire, die Klientel-Sprache für den Kapitalmarkt, vorgeführt und Abhilfen vorgeschlagen.

12. Dezember 2011

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Ein einfaches Werkzeug für ein schwieriges Thema
Einschätzung der Führungsqualität Ihres Unternehmens

Mitarbeitergespräche, Erhebungen zur Mitarbeiterzufriedenheit, auch Beurteilung von Führungskräften gehören zum Instrumentarium der Personalarbeit.
Wo mangelt es da noch? Es fehlt eine umfassende Einschätzung der Führungsqualität eines Unternehmens; diese gibt es selten, und dann von Dritten, Medien und Beratern.
Hier kommt Unterstützung mit einer Liste von Kriterien, Indikatoren und Erläuterungen. Nehmen Sie die Unterlage in die Hand und überlegen Sie, allein oder zusammen mit Kollegen/innen, ob und zu welchem Grad Ihr Unternehmen bereits manageristisch ist .
Die zwei Seiten können hier  heruntergeladen werden. Verbreiten Sie die Unterlage! Fangen Sie mit der Einschätzung gleich an; sie kann der Einstieg zu einer besseren Führungskultur werden.

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Einsichten Nummer 6 erschienen.
Wachstumssucht und Folgekosten

Das Ergebnis externen, also zugekauften, Wachstums von Unternehmen ist allzu häufig Größe allein; es entstehen keine zusätzlichen Synergien; verloren gehen aber Bindungen und Kulturen, die Diversität der Unternehmenslandschaft nimmt ab. In vielen Fällen wird eine Reparatur durch Rückabwicklung notwendig; sie ist sogar erwünscht. Manfred Hoefle legt die Logik des Kapitalmarktes schonungslos offen und zeigt an Beispielen aus den USA und Deutschland, was sich „abgespielt“ hat.
28. Oktober 2011

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Denkzettel Nummer 17 erschienen.
Die deutsche Energiepolitik auf Hochrisikokurs

Es ging unheimlich schnell: Am 30. Juni 2011 beschloss der Deutsche Bundestag das Dreizehnte Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes (AIG), drei Monate nach der schweren Havarie von Fukushima. War es eine besonnene Entscheidung? Welche Kosten und Risiken sind damit verbunden? Mit diesen Fragen befasst sich Armin Sorg abwägend und faktenorientiert. Das Ergebnis ist provokant.
13. September 2011

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Denkschrift Nummer 5 erschienen.
Too Big To Fail versus Rechtes Maß – Zum Dilemma übergroßer Unternehmen

Ist Siemens zu groß? Welche Unternehmen sind systemrelevant? In dieser Denkschrift werden an Beispielen Fragen zur Führbarkeit gestellt, die unterschätzten Nachteile von Größe umfassend aufgelistet, die dahinter stehenden Veranlagungen und Zwänge behandelt, die Logik von Größe hinterfragt. Und was am Wichtigsten ist: Es werden konkrete Vorschläge zur Begrenzung von Größe vorgebracht.
21. Juli 2011

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Denkzettel Nummer 16 erschienen.
Leopold Kohr und die Grenzen der Komplexität

Warum ist Leopold Kohr aktuell, – was von seinem Denken richtungsweisend für Gesellschaft und Wirtschaft in einer globalisierten Welt? Dies erläutert Dr. Michael Breisky, Botschafter a.D., der sich mit Fragen im Umfeld von Politik befasst. (www.breisky.at)

30. Juni 2011

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Denkzettel Nummer 15 erschienen.
Zwei Paradoxien der Führung

Es gibt ein Überangebot an Führungsseminaren, eine Überfülle an Werkzeugen (neudeutsch Tools) für alle Bereiche des Managements. Und gleichzeitig ist eine Führungsmisere zu beobachten. Wird da an Symptomen „herumgedoktert“, Scheinprofessionalität betrieben, werden nur Alibi-Programme aufgelegt ? Darauf und auf praktikable Auswege geht Prof. Dr. Siegfried Augustin in seinem Denkzettel ein.

25. Mai 2011

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General Electric (GE) – Götterdämmerung

Eine umfassende Würdigung dieser „Hybrid“-Company, des allseits bewunderten Finanz-, Industrie- und Medienkonzerns, ist längst angebracht. Selbstdarstellung und Medienberichte geben ein partielles, zu vorteilhaftes Bild ab.

28. April 2011

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Einsichten Nummer 5 erschienen.
Der Ehrbare Kaufmann – Leitbild auch für heute

Robert Bosch (1892-1959) schrieb in seinen Lebenserinnerungen: „Eine anständige Art der Geschäftsführung ist auf Dauer das Einträglichste, und die Geschäftswelt schätzt eine solche viel höher ein, als man glauben sollte.“
Diese Erfahrung eines großartigen Unternehmers ist die einfache Begründung für den Ehrbaren Kaufmann. Manfred Hoefle und Armin Sorg befassen sich mit diesem Leitsatz im Wandel der Zeit und zeigen Wege zu seiner Revitalisierung.
8. April 2011

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Ikone der Korrektheit und Professionalität gefallen: Ex-Chef Gupta und weitere McKinsey-Leute angeklagt.

Die SEC klagt gegen Rajat Gupta (1948) als Aufsichtsrat von Goldman Sachs und Procter & Gamble wiederholt Insiderwissen an einen Hedge-Fonds weiter gegeben zu haben. Dieser Fall ist einzigartig, bizarr. Im Zentrum steht die langjährige Nr. 1 des weltweit bekanntesten Beratungsunternehmens.  Weiterlesen

10. März 2011

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Denkzettel Nummer 14 erschienen.

Schöne neue Arbeitswelt? - Leiharbeit und Werkverträge
Dass die Arbeitswelt im Umbruch ist, wird in breiten Kreisen verspürt. Die Folgen einer in vielen Branchen schon weit getriebenen Kostenflexibilisierung sind Parallel-Belegschaften - die Aufspaltung in Stamm- und „Reservebelegschaft“ - und ein gravierender Verlust an sozialer Sicherheit; mit manifesten Auswirkungen auf den Einzelnen, die Betriebsgemeinschaft, Familien(-gründungen) und die Gesellschaft. Dieser Denkzettel von Dr. Sandra Siebenhüter legt dar, warum eine manageristische Beschäftigungspolitik kurzfristig smart erscheint, langfristig aber schädlich ist.

4. Februar 2011

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Denkzettel Nummer 13 erschienen.

Verbales Falschgeld – wie Manageristen Sprache missbrauchen“

Dass es keine normale Sprache ist, merken viele schon nicht mehr. Was den „Manageristen - Speak“ ausmacht, wie er verwendet wird, wie man seine Sprecher frappierend einfach enttarnen kann, erfahren Sie in diesem Denkzettel.

21. Dezember 2010

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Denkschrift Nummer 4 erschienen.

„Die schwindende Rolle der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) in Deutschland und der Ausstieg von Siemens: Gründe und Lehren“.

Wie es dazu kam, davon ist wenig bekannt. Noch weniger ist bewusst, was dies bedeutet. Lesen Sie - auf kurzen 20 Seiten - zur Geschichte dieser traditionsreichen Schlüsselbranche, zu Hintergründen und Schlussfolgerungen.

29. Juli 2010

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Darüber hinaus – mehr zur „McKinsey-fizierung“

In der Tat gibt es wenig – schon gar nicht Aktuelles über McKinsey (wie übrigens auch über Goldman Sachs); nicht mal der Umsatz der „Firma“ wird bekannt gegeben. Vertraulichkeit auf sich bezogen hat traditionell System. Über die im Beitrag von Julius Lengert aufgeführten Fälle und Vorkommnisse hinaus, soll noch auf einige „Hot Spots“ gezeigt werden:  Weiterlesen
5. Juli 2010

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Einsichten Nummer 4 erschienen.

Die McKinsey-fizierung der Republik

Welche Organisation übt in der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft hinter den Kulissen die größte Macht aus? Hätten Sie es gewusst? In dem Beitrag von Dr. Julius Lengert "Die im Dunkeln sieht man nicht" lesen Sie die Antwort. Mit breitem Hintergrundwissen beschreibt er das "Prinzip McKinsey" und stellt die intensive Vernetzung und Verfilzung der Firma mit einflussreichen Kreisen und Personen in unserer Gesellschaft dar. Die Rede ist von der "McKinsey-fizierung der Republik".

18. Mai 2010

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Einsichten Nummer 3 erschienen.

Hat die Produktion in Deutschland Zukunft?

Sie muss eine haben, wenn Beschäftigung und Wohlstand erhalten bleiben sollen, fordert Prof. Dr. B. Eidenmüller, ein umsichtiger und engagierter Erfahrungsträger in industrieller Innovation und Produktion. Eine Neu-Besinnung ist fällig, gemeinsame Anstrengungen von Wirtschaft, Ausbildung und Wissenschaft sind dringend notwendig – und auch die „Gering“-Qualifizierten dürfen nicht ausgeklammert bleiben. Die Folgen der jahrzehntelangen Geringschätzung von Produktion in den USA, Großbritannien und Frankreich sind eine nicht wegdiskutierbare Mahnung.

15. März 2010

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Denkzettel Nummer 12 erschienen.

Ecomagination at Work - at GE?

Es scheint angebracht, Unternehmen, die für ihre Selbstdarstellung ethisch aufgeladene Vokabeln wie High Performance, Eco, Passion, Sustainability etc. bemühen, mit einer gewissen Skepsis zu begegnen. Ein krasses Beispiel: das amerikanische Vorzeigeunternehmen General Electric (GE), das in den Augen öffentlicher Meinungsbildner für Umweltschutz und Nachhaltigkeit steht, aber – bisher weitgehend unbekannt – für den größten Umweltskandal verantwortlich ist, den es in Amerika je gab. Ein deprimierendes und empörendes Beispiel der Diskrepanz zwischen Selbstanspruch und Wirklichkeit: Managerismus pur! Lesen Sie unseren Denkzettel über diese janusköpfige Unternehmenspersönlichkeit.
19. Februar 2010

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Denkzettel Nummer 11 erschienen.

Siemens - Eine "General Electric"-sierung bedeutet den Verlust der eigenen Identität.

Viele sind von Sorge erfüllt, dass Siemens Gesicht und Seele, die Identität, verliert. In diesem Denkzettel wird die Sorge darum substantiiert und eine Wegweisung gegeben. Unterstützen Sie das Anliegen, indem Sie den Denkzettel in das Unternehmen hineintragen.
22. Januar 2010

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Denkzettel Nummer 10 erschienen.
Die überhöhten Boni für Topmanager sind auf Unverständnis, Empörung und Protest gestoßen. Ihr Verhalten wird als Geldgier gedeutet. Was aber machen sie mit all dem Nochmehrgeld? Die Erklärung ist keine logische, sondern eine psychologische! Lesen Sie dazu den Denkzettel "Cui Boni"!
20. Dezember 2009

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Einsichten Nummer 2 erschienen.
Compliance - Bürokratie auf amerikanische Art
Können Handbücher individuelle Führungsverantwortung und persönliche Integrität ersetzen?
Armin Sorg, langjähriger Leiter Witschaftspolitik / Government Affairs der Siemens AG, warnt vor den Auswüchsen und Folgewirkungen der um sich greifenden Compliance-Bewegung. "Formal performant" reicht nicht; es kommt auf die Compliance nicht ersetzbaren Grundlagen einer integeren Unternehmenskultur an.

22. November 2009

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Im BWL-Lexikon des Verlages Lucius & Lucius erläutert Prof. Marcell Schweitzer (Tübingen) den Begriff Managerismus.
Autoren: Franz X. Bea, Roland Helm, Marcell Schweitzer, ISBN 978-3 -8282-0428

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21. Oktober 2009

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Einsichten Nummer 1 erschienen.
Sind besser bezahlte Aufsichtsräte die besseren Kontrolleure?
Das langjährige Aufsichtsratsmitglied der Siemens AG und stellvertretende Vorsitzende des Vereins der Belegschaftsaktionäre, Birgit Grube, hält die Forderung, durch höhere Bezahlung zu einer besseren Kontrolle zu kommen, für einen Irrweg. Das eigentliche Problem sieht sie woanders: in der fehlenden Unabhängigkeit vieler Aufsichtsräte!
12. Oktober 2009

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Denkzettel Nummer 9 erschienen.
Die Crux mit der Frau Kux
Steht die erste Frau im Siemens-Vorstand für einträgliches Söldnertum im Management? Der Denkzettel weist auf Aspekte hin, die in den Medienberichten und der Öffentlichkeitsarbeit dieser begabten Selbstdarstellerin nicht vorkommen. Sie figuriert im Ranking der mächtigsten Frauen der Weltwirtschaft" lt. FAZ-Eigenrecherche unter den Top 20! ("Und selbst Deutschlands Traditionskonzern Siemens gönnt sich eine Frau im Vorstand".)
10. Juli 2009

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Denkzettel Nummer 8 erschienen.
Die unerwartete Renaissance des Taylorismus
Die Rückkehr dieser manageristischen Doktrin ist ein Rückschritt. Agilität und Wettbewerbsfähigkeit werden darunter leiden.
25. Juni 2009

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Bundespräsident Köhler kritisiert Exzesse
Bundespräsident Horst Köhler hat scharfe Kritik an Fehlverhalten und zu hohen Gehältern in der Wirtschafts- und Finanzwelt geübt. "Es gab Exzesse. Da kann die Politik nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", sagte Köhler der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse".
1) "Was einigen abhanden gekommen ist, das ist die Haltung: 'So etwas tut man nicht'." Es gehe "auch um Fragen des Anstands". Der Bundespräsident forderte die Finanzelite auf, sich einer kritischen Selbstreflexion zu unterziehen. Dies gelte auch für die Aufsichtsorgane.
2) Unternehmen könnten nur dauerhaft Wertschöpfung erbringen, wenn sie in die Gesellschaft eingebettet seien und von ihr getragen würden, mahnte Köhler. "Verschwindet dieses Bewusstsein, zum Beispiel, wenn die Unterschiede in den Bezügen zu groß werden, dann steigen die Spannungen in unserer Gesellschaft", warnte er.
3) "Die Freiheit war hier praktisch schrankenlos geworden", sagte Köhler. In schrankenloser Freiheit stecke aber auch Zerstörungskraft. "Deshalb muss es jetzt darum gehen, die Finanzmärkte wieder in die Schranken zu weisen, sie zu kultivieren", forderte Köhler. "Der Markt braucht Regeln und Moral."
17. März 2009

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Jack Welch schwört Shareholder Value ab
von Francesco Guerrera und Justin Baer (New York)
Der langjährige Chef von General Electric ist eine Ikone der US-Industrie und hat den Unternehmenswert des Mischkonzerns gigantisch gesteigert. Nun hat Welch das Konzept des Shareholder-Value für verfehlt erklärt – obwohl er stets einer der prominentesten Vertreter dieses Prinzips war.
Dass Konzerne seit über 20 Jahren besessen nach kurzfristigen Profiten und Kursgewinnen strebten, sei eine "dumme Idee", sagte der frühere Chef des US-Mischkonzerns General Electric (GE) der Financial Times. Es sei falsch, dass Manager und Investoren den stetigen Ergebnisanstieg und ständige Aktienkurssteigerungen als überragendes Ziel festsetzten. "Genau betrachtet ist Shareholder-Value die blödeste Idee der Welt", sagte Welch. "Shareholder-Value ist ein Ergebnis, keine Strategie, die wichtigsten Interessensgruppen sind die eigenen Mitarbeiter, die eigenen Kunden und die eigenen Produkte."
Welch gilt als einer der Väter des Konzepts, das die Unternehmensführung am Nutzen für die Aktionäre ausrichtet. Er hatte GE mehr als zwei Jahrzehnte lang geführt und mit seinen Erfolgen während dieser Zeit viel dazu beigetragen, dass der Shareholder-Value-Gedanke dominant geworden ist. Als Geburtsstunde der Bewegung gilt eine Rede, die Welch 1981 in einem New Yorker Hotel hielt. Kurz zuvor hatte er die Führung von GE übernommen. Mit Welch als Chef stieg der Marktwert des Konzerns von 13 auf 400 Mrd. $, der Gewinn verzehnfachte sich auf 14 Mrd. $.
Welch sagte, er habe nie vermitteln wollen, dass das Festsetzen und Erreichen von Gewinnzielen Quartal auf Quartal und der damit verbundene Aktienkursanstieg das Hauptziel von Managern sein solle. Shareholder-Value "sei das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen – vom Management bis zu normalen Angestellten".
Artikel in der Financial Times Deutschland lesen
17. März 2009

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Denkzettel Nummer 7 erschienen.
Vorsprung durch Hektik? – Der Managerist als Pseudodynamiker.
So heutig und modern  diese Pseudodynamiker sich auch geben: Bewusstseinsmäßig sind sie Kinder einer vergangenen Zeit.
26. Februar 2009

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Denkzettel Nummer 6 erschienen.
Vanity Unfair: Egotrips der Manageristen auf Kosten von Mitarbeitern und Aktionären
Verständnis oder gar Sympathie für eitle Menschen hört dort auf, wo diese ihre Eitelkeit in Ausübung ihres Berufs und unter Ausnutzung ihrer Stellung und Machtposition befriedigen. Das ist bei den Top-Manageristen von heute in zunehmendem, ja: empörendem Maße der Fall. Ein krasses Fehlverhalten und Alarmsignal für jedes Aufsichtsgremium. 
21. Januar 2009

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Outsourcing - wozu?
In brand eins 12/2008 werden unter der Überschrift "Die Selbermacher" Gründe für das das Nicht-Outsourcing/Nicht-Verlagern genannt. Darin wird aus unserer Denkschrift "Outsourcing - wozu?" zitiert: "Outsourcing ist oft ein Ergebnis versäumter Rationalisierungen..." und unser Vorwurf an die Manageristen: "...einseitiges Lohnkostendenken, Kurzsichtigkeit, kollektives Verhalten, Scheinrationalität, mangelnde Bindungsfähigkeit" aufgegriffen. Das Beispiel Fresenius Medical Care zeigt, dass es anders - mit Selbermachen - besser geht und auch in den meisten anderen Fällen gehen könnte. In der aktuellen Krise der Automobilbranche, insbesondere ihrer Zulieferer, werden wieder Verlagerungen nach Osteuropa angekündigt. Nichts gelernt?
3. Dezember 2008

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Corporate Governance: Anspruch und Wirklichkeit 
"...Insbesondere die Öffentlichkeit und die Medien nehmen nur wahr, was auch gelebt wird. Ein bekanntes Beispiel (Siemens) belegt, dass ein freiwilliger Kodex ohne Sanktionsmöglichkeiten nicht zielführend sein kann..."
Gastkommentar von Eckard von Leesen in "Der Aufsichtsrat": http://www.aufsichtsrat.de/Gastkommentar.html 

22. Oktober 2008

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Denkzettel Nummer 5 erschienen. 
Manager(isten) von morgen – Einblicke in die Welt, aus der sie kommen
Die Klagen, dass Führungskräfte sich arrogant und autoritär verhalten, mechanistisch denken und ausschließlich Nützlichkeitsüberlegungen gelten lassen, sind bekannt; solche Führungskräfte sind im "besten Sinne" Manageristen! Doch wie wird man zum Manageristen? Die Sozialisation dazu beginnt häufig schon im Betriebswirtschafts- oder Ingenieursstudium an der Hochschule. 
24. September 2008

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Denkzettel Nummer 4 erschienen. 
Titel-Helden. Ehrenhalber?
Es gibt bizarre Dinge, die (fast) unbemerkt bleiben. Zum Beispiel: Wie wird ein "Herr Managerist" ganz plötzlich ein "Herr Dr. Managerist"? Unser Denkzettel legt offen (siehe zweite Texthälfte), wie titelsüchtige Manageristen sich mittels wenig ehrenhafter Praktiken Doktor- und Professorentitel "ehrenhalber" aneignen
31. Juli 2008

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In der Zeitschrift für Planung und Unternehmenssteuerung (ZP) ist der Aufsatz "Fehlentwicklungen und Therapien bei Planung und Budgetierung, Erfahrungen und Thesen aus langjähriger Praxis in Industrieunternehmen" erschienen.

"Planwirtschaft & Budgetierung vor dem Aus" war das Thema der ersten Streitschrift in der Serie Managerismus. Die Richtigkeit der Zustandsbeschreibung wurde von vielen großen Unternehmen bestätigt. Bei der Benennung der Ursachen waren die Meinungen zwar auch im akademischen Lager geteilt, aber die vorgeschlagene Therapie erhielt grundsätzlich Zustimmung – außer von den Planungsleuten, sie reagierten mit Ignoranz bis Abwehr. Wen wundert's?
Fehlentwicklungen und Therapien bei Planung und Budgetierung
7. Juni 2008

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Denkzettel Nummer 3 erschienen.

Rat-Schläge oder: Die besten Kapitäne stehen immer an der Pier

Warum lassen sich kompetente Manager – gestandene Männer mit Erfahrung – bei ihren Problemen von unternehmerisch unerfahrenen Jungakademikern beraten?  

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Denkschrift: Gute Corporate Governance

Ein denkwürdiger Beitrag zur Unternehmensaufsicht, einem Anliegen, das alle angeht. Die Nennung von Akteuren/CEO und die Beispiele DaimlerChrysler und Siemens machen Entwicklungen, Ursachen und Reformvorschläge anschaulich.

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Denkzettel Nummer 2 erschienen.

Moden und Methoden der Top-Management-Consultants
Warum lassen sich kompetente Manager – gestandene Männer mit Erfahrung – bei ihren Problemen von unternehmerisch unerfahrenen Jungakademikern beraten? Dass dies kein Rätsel ist, lesen Sie in diesem aufklärenden Beitrag.

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Denkzettel Nummer 1 erschienen.

Söldner – Manager ohne Scheu und Adel
Mit Söldnern kann man Schlachten gewinnen, aber man wird den Krieg verlieren! Eine Erfahrung, die der Philosoph Julius Lengert auf die Unternehmenswelt anwendet.




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