Managerismus

Diese Initiative steht für verantwortungsvolle Unternehmensführung, unabhängig, offen, nicht kommerziell, von engagierten Personen getragen.

Managerismus bezeichnet eine Fehlentwicklung der Unternehmensführung und Managementkultur, die durch die Vereinnahmung des Unternehmens durch ein angestelltes Management, eine einseitige Kapitalmarktorientierung und Distanz zu den Mitarbeitern gekennzeichnet ist.

 

 

NEUE BEITRÄGE

 

Denkschrift Nummer 20 ist erschienen

Gegen die Aushöhlung von Moral - Was Unternehmen dagegen tun können ?

Moralisches Verhalten hat einen schweren Stand, vor allem unter den erschwerten Bedingungen einer sich globalisierenden und zunehmend "nominalen" Wirtschaft. Besonders gefährdet sind (über)große Unternehmen, Megakonzerne. Beschreibungen moralischer Aushöhlung gibt es zuhauf. Wo angesetzt werden muss, davon handelt diese Denkschrift. Mehr
13. September 2016

 

Denkschrift Nummer 19 

Gründe und Wege zu einer "Charta Digitalis" - Über die notwendige gesellschaftliche und rechtliche Gestaltung der Digitalisierung.

Man weiß, dass technischer Wandel Fluch und Segen zugleich sein kann. Die Digitalisierung (und mit ihr das Internet, Big Data und Künstliche Intelligenz) hat Beides in Fülle. Damit der Fluch nicht überhandnimmt, braucht es eine feste, "sichtbare Hand"; eine, die den Menschen in die Mitte stellt und auf das richtige Maß achtet. Diese Denkschrift ist Anmahnung und gibt Wegweisung. Mehr
13. Juli 2016

 

Denkzettel Nummer 48

CSR oder der modische Ersatz für den Ehrbaren Kaufmann

Vor Jahren hat die britische "Christian Aid" die CSR-Aktivitäten vieler globaler Konzerne als "great sham", als eine große Mogelpackung bezeichnet. Mittlerweise wuchs in Deutschland eine "CSR-Industrie" heran, die den "Ehrbaren Kaufmann" in die Ecke stellte und sich als systemische Ethik-Beratung für Unternehmen - und sogar für nicht gewinnorientierte Organisationen gewinnbringend einbrachte. Von der angerichteten Malaise handelt dieser Denkzettel und davon, was gebraucht wird und getan werden muss. Mehr
10. Juni 2016

 

Aktuell

Vorstandsvergütung: Negativ-Benchmark VW — Vergleich zu Toyota

Von Benchmarks spricht man, wenn etwas, jemand hohe und höchste Maßstäbe setzt.
Aber es gibt auch das Gegenteil, repräsentiert von einem deutschen Traditionskonzern. Mehr
17. Mai 2016

 

Denkzettel Nummer 47 

Orwell 4.0? — Digitalisierung - Industrie 4.0 - Internet der Dinge

Landläufig heißt es, dass jede Technik ihre gute und schlechte Seite hat. Mit der Verbindung von Digitalisierung und Internet hat sich seit nunmehr 20 Jahren ein Technologiekomplex herangebildet, der die Frage nach den Folgen grundsätzlich neu aufwirft. Die Vermachtung von Wirtschaft, des Einzelnen und der Gesellschaft durch "Digital Krakens" ist eine eminente, unterschätzte Gefahr.  Mehr
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6. April 2016

 

Denkzettel Nummer 46 

RELECTURE 5: Karl Raimund Popper - "Alles Leben ist Problemlösen"

Philosophisches, Ethisches und Praktisches für das Management
Von Jugend auf befasste sich der wohl vielseitigste Philosoph des letzten Jahrhunderts mit gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen: früh mit seinem "Kriegsbuch" (1945) Die offene Gesellschaft und Ihre Feinde und später mit dem Wesen der Demokratie und ihren Verformungen. Sir Karl Popper war - untypisch vor allem für seine deutschen Zeitgenossen - ein Verfechter von Einfachheit und Klarheit; er machte es sich zur Pflicht, so klar wie nur möglich zu sprechen und zu schreiben. Sein Vorschlag für eine Berufsethik für Verantwortliche in Politik, Gesellschaft und Verwaltung - und damit indirekt in der Wirtschaft ist von zeitloser Bedeutung.  Mehr
17. März 2016

 

Denkzettel Nummer 45 

"Industrie 4.0" - Ein Blick hinter den Hype

Mehr als früher werden heute Themen "hoch-gepuscht". Ein solches ist Industrie 4.0. Von interessierter Seite werden Bedrohungsszenarien gebaut. Oft wird das Thema oberflächlich und ohne Bezug auf Erfahrungen und Beschränkungen abgehandelt. Hier wird versucht, das Thema in den richtigen Rahmen zu stellen. Mehr
8. Februar 2016 

 

Denkschrift Nummer 18 

Transaktion oder Innovation – das ist die Frage

Käufe und Verkäufe von Unternehmen/-steilen am Beispiel Siemens – Es geht um Grundausrichtungen. Diese stimmen bei Siemens schon lange nicht so recht, weil das Management zwar für jede Transaktion mehr oder weniger gute Argumente hatte, im Ganzen aber vom Innovationsweg abgekommen ist. Zum ersten Mal wurde die lange Geschichte der Transaktionen aufbereitet. Und es wurden Lehren daraus gezogen, auch für andere große Unternehmen.Mehr
8. Januar 2016

 

Denkschrift Nummer 17 

Innovationsschwäche bei Siemens – Wie Shareholder Value die Innovation verdrängte

Innovationsstärke entscheidet, ob ein Unternehmen im Wettbewerb führend oder Mitläufer ist. Wie eine Reihe andere Großunternehmen hat Siemens viel von seiner innovatorischen Dynamik eingebüßt, seit sich das Unternehmen dem Shareholder Value (SHV) Mitte der 1990er-Jahre verschrieben hat. Der bevorstehende 200ste Geburtstag des Firmengründers Werner von Siemens soll Anlass werden, wieder seinem historischen Auftrag gerecht zu werden. Mehr
20. November 2015

 

Denkschrift Nummer 16 

Culture Change - Anspruch voller Widersprüche

Management hat seine Moden. Zwischen diesen und dem Substantiellem zu unterscheiden, ist nicht schwierig. Eine Rückschau auf die vielen Modeerscheinungen liefert den ersten Hinweis, den zweiten die verwendete Sprache und den dritten die offenkundigen Widersprüche von Anspruch und Wirklichkeit. Bei "Culture Change" ist das im Besonderen der Fall, wie diese Denkschrift darlegt. Mehr
12. Oktober 2015 

 

Denkzettel Nummer 44 

Erfahrungswissen: zu wenig geschätzt

Seit einiger Zeit ist die Rede von unaufhaltsamer Digitalisierung, von alles durchdringender Algorithmisierung und Modellierung. Wo bleibt da die Erfahrung, das Erfahrungswissen? Davon dass es keine Residualgröße ist, handelt dieser nachdenkliche Beitrag. Mehr 
30. August 2015

 

Denkzettel Nummer 43 

„Big Company Disease" (BCD)

Es gibt sie die Größenkrankheit. Von ihr befallen sind Mega-Companies, die zu groß geworden sind, um effizient und zu innenbeschäftigt, um innovativ zu sein. Wegen vorgeblicher Scale- und und Synergieeffekte wird Größenwachstum als "manageristische" Strategie gewählt. Doch Größe ohne unternehmerische Führung macht in aller Regel krank. Mehr
20. Juli 2015