Managerismus

Diese Initiative steht für verantwortungsvolle Unternehmensführung, unabhängig, offen, nicht kommerziell, von engagierten Personen getragen.

Managerismus bezeichnet eine Fehlentwicklung der Unternehmensführung und Managementkultur, die durch die Vereinnahmung des Unternehmens durch ein angestelltes Management, eine einseitige Kapitalmarktorientierung und Distanz zu den Mittarbeitern gekennzeichnet ist.

 

 

NEUE BEITRÄGE

 

Denkzettel Nummer 48 ist erschienen

CSR oder der modische Ersatz für den Ehrbaren Kaufmann

Vor Jahren hat die britische "Christian Aid" die CSR-Aktivitäten vieler globaler Konzerne als "great sham", als eine große Mogelpackung bezeichnet. Mittlerweise wuchs in Deutschland eine "CSR-Industrie" heran, die den "Ehrbaren Kaufmann" in die Ecke stellte und sich als systemische Ethik-Beratung für Unternehmen - und sogar für nicht gewinnorientierte Organisationen gewinnbringend einbrachte. Von der angerichteten Malaise handelt dieser Denkzettel und davon, was gebraucht wird und getan werden muss. Mehr
10. Juni 2016

 

Aktuell

Vorstandsvergütung: Negativ-Benchmark VW — Vergleich zu Toyota

Von Benchmarks spricht man, wenn etwas, jemand hohe und höchste Maßstäbe setzt.
Aber es gibt auch das Gegenteil, repräsentiert von einem deutschen Traditionskonzern. Mehr
17. Mai 2016

 

Denkzettel Nummer 47 

Orwell 4.0? — Digitalisierung - Industrie 4.0 - Internet der Dinge

Landläufig heißt es, dass jede Technik ihre gute und schlechte Seite hat. Mit der Verbindung von Digitalisierung und Internet hat sich seit nunmehr 20 Jahren ein Technologiekomplex herangebildet, der die Frage nach den Folgen grundsätzlich neu aufwirft. Die Vermachtung von Wirtschaft, des Einzelnen und der Gesellschaft durch "Digital Krakens" ist eine eminente, unterschätzte Gefahr.  Mehr
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6. April 2016

 

Denkzettel Nummer 46 

RELECTURE 5: Karl Raimund Popper - "Alles Leben ist Problemlösen"

Philosophisches, Ethisches und Praktisches für das Management
Von Jugend auf befasste sich der wohl vielseitigste Philosoph des letzten Jahrhunderts mit gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen: früh mit seinem "Kriegsbuch" (1945) Die offene Gesellschaft und Ihre Feinde und später mit dem Wesen der Demokratie und ihren Verformungen. Sir Karl Popper war - untypisch vor allem für seine deutschen Zeitgenossen - ein Verfechter von Einfachheit und Klarheit; er machte es sich zur Pflicht, so klar wie nur möglich zu sprechen und zu schreiben. Sein Vorschlag für eine Berufsethik für Verantwortliche in Politik, Gesellschaft und Verwaltung - und damit indirekt in der Wirtschaft ist von zeitloser Bedeutung.  Mehr
17. März 2016

 

Denkzettel Nummer 45 

"Industrie 4.0" - Ein Blick hinter den Hype

Mehr als früher werden heute Themen "hoch-gepuscht". Ein solches ist Industrie 4.0. Von interessierter Seite werden Bedrohungsszenarien gebaut. Oft wird das Thema oberflächlich und ohne Bezug auf Erfahrungen und Beschränkungen abgehandelt. Hier wird versucht, das Thema in den richtigen Rahmen zu stellen. Mehr
8. Februar 2016 

 

Denkschrift Nummer 18 

Transaktion oder Innovation – das ist die Frage

Käufe und Verkäufe von Unternehmen/-steilen am Beispiel Siemens – Es geht um Grundausrichtungen. Diese stimmen bei Siemens schon lange nicht so recht, weil das Management zwar für jede Transaktion mehr oder weniger gute Argumente hatte, im Ganzen aber vom Innovationsweg abgekommen ist. Zum ersten Mal wurde die lange Geschichte der Transaktionen aufbereitet. Und es wurden Lehren daraus gezogen, auch für andere große Unternehmen.Mehr
8. Januar 2016

 

Denkschrift Nummer 17 

Innovationsschwäche bei Siemens – Wie Shareholder Value die Innovation verdrängte

Innovationsstärke entscheidet, ob ein Unternehmen im Wettbewerb führend oder Mitläufer ist. Wie eine Reihe andere Großunternehmen hat Siemens viel von seiner innovatorischen Dynamik eingebüßt, seit sich das Unternehmen dem Shareholder Value (SHV) Mitte der 1990er-Jahre verschrieben hat. Der bevorstehende 200ste Geburtstag des Firmengründers Werner von Siemens soll Anlass werden, wieder seinem historischen Auftrag gerecht zu werden. Mehr
20. November 2015

 

Denkschrift Nummer 16 

Culture Change - Anspruch voller Widersprüche

Management hat seine Moden. Zwischen diesen und dem Substantiellem zu unterscheiden, ist nicht schwierig. Eine Rückschau auf die vielen Modeerscheinungen liefert den ersten Hinweis, den zweiten die verwendete Sprache und den dritten die offenkundigen Widersprüche von Anspruch und Wirklichkeit. Bei "Culture Change" ist das im Besonderen der Fall, wie diese Denkschrift darlegt. Mehr
12. Oktober 2015 

 

Denkzettel Nummer 44 

Erfahrungswissen: zu wenig geschätzt

Seit einiger Zeit ist die Rede von unaufhaltsamer Digitalisierung, von alles durchdringender Algorithmisierung und Modellierung. Wo bleibt da die Erfahrung, das Erfahrungswissen? Davon dass es keine Residualgröße ist, handelt dieser nachdenkliche Beitrag. Mehr 
30. August 2015

 

Denkzettel Nummer 43 

„Big Company Disease" (BCD)

Es gibt sie die Größenkrankheit. Von ihr befallen sind Mega-Companies, die zu groß geworden sind, um effizient und zu innenbeschäftigt, um innovativ zu sein. Wegen vorgeblicher Scale- und und Synergieeffekte wird Größenwachstum als "manageristische" Strategie gewählt. Doch Größe ohne unternehmerische Führung macht in aller Regel krank. Mehr
20. Juli 2015

  

Denkzettel Nummer 42

General Electric (GE): Zurück zum Kern 

Noch vor Kurzem war GE (General Electric) der vielbewunderte Star fortschrittlicher Unternehmensführung, insbesondere am Kapitalmarkt. Das hat sich grundlegend geändert. Es gilt Schlussfolgerungen zu ziehen für die Unternehmensführung hierzulande, im Besonderen für den Rivalen Siemens. Mehr 
11. Juni 2015

 

Aktuell

Projektengineering — eine vernachlässigte Kompetenz

Frägt man nach den besonderen Kompetenzen der Industrie in Deutschland, erhält man von einschlägigen Kennern der Industrielandschaft gewöhnlich als Antwort:
Qualität und anspruchsvolle Produkte.
Frägt man weiter, wird auf Automobile Automatisierung, Fertigungstechnik, Maschinenbau, Prüftechnik, Sensorik und Anlagentechnik verwiesen.
Deutschland hat einen traditionell guten Ruf als Ersteller komplexer Anlagen für Infrastruktur, Energie und vor allem für die Produktion. Ein Unternehmen, das seit mehr als 150 Jahren für solche Aufgaben steht, ist Siemens. Projektengineering war eine Kernkompetenz. Um diese ist es in jüngerer Vergangenheit nicht mehr so gut bestellt.
Dieses Papier liefert Erklärungen dafür; zugleich eine Anleitung zur Wiedergewinnung vernachlässigter Erfahrungen und Fähigkeiten, von Leuten, die sich "auskennen". Mehr
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. Juni 2015

 

Aktuell

Memorial für Karl Heinz Beckurts

Heute, am 16. Mai 2015, wäre der Vorstand der Siemens AG und Leiter der Zentralen Forschung und Entwicklung 85. Zusammen mit seinem Fahrer Eckard Groppler wurde Karl Heinz Beckurts am 9. Juli 1986 auf dem Weg nach München-Perlach (mutmaßlich) von der RAF ermordet. An diesen großen Mann der Technik, Forscher und Beweger, erinnert Hans-Rainer Schuchmann, ein enger Mitarbeiter.  Mehr 
16. Mai 2015

 

Denkzettel Nummer 41 

Ozean von Anwendungen

Dass IT und mit ihr die Digitalisierung und Vernetzung die Welt von Grund auf verändert, ist inzwischen weithin bekannt.
Was dies für Forschung und Entwicklung (FuE) und letztlich für Innovation bedeutet, wird in diesem Denkzettel umfassend-provokativ dargelegt.  Mehr
23. April 2015

 

Denkzettel Nummer 40

Digitale Transformation und Arbeitswelt - Teil 2*

Dass die Digitalisierung in alle Bereiche des Lebens eindringt, weiß man inzwischen. Doch wie sie sich auf die Welt der Arbeit auswirkt, ist vielen nicht so klar. In diesem Denkzettel sind die wichtigsten, absehbaren Veränderungen einprägsam in Form von Thesen skizziert. Mehr
10. März 2015 

 

Denkschrift Nummer 15

Staat - Wegbereiter von Innovation

Es heißt, man soll aus der Geschichte lernen: Danach waren Perioden, in denen der Staat seine Aufgabe, Innovationen zu fördern verständnisvoll und kraftvoll erfüllt hat, fruchtbar. Länder und Regionen, die besonders innovativ sind, tun es ebenso. Ist Politik zu sehr mit Ausbesserungen und Gegenwartsbewältigung beschäftigt, hat Innovation einen schlechten Stand, wie in unserer Zeit. Dass es anders werden muss, fordert diese Denkschrift. Mehr
3. Februar 2015