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Viele Manager haben einen starken Hang zu Analysen und Systemen,
aber ein distanziertes Verhältnis zu Menschen, Gemeinschaft und Werten.

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Denkschrift Nummer 4 erschienen.

„Die schwindende Rolle der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) in Deutschland und der Ausstieg von Siemens: Gründe und Lehren“.

Wie es dazu kam, davon ist wenig bekannt. Noch weniger ist bewusst, was dies bedeutet. Lesen Sie - auf kurzen 20 Seiten - zur Geschichte dieser traditionsreichen Schlüsselbranche, zu Hintergründen und Schlussfolgerungen.

29. Juli 2010

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Darüber hinaus – mehr zur „McKinsey-fizierung“

In der Tat gibt es wenig – schon gar nicht Aktuelles über McKinsey (wie übrigens auch über Goldman Sachs); nicht mal der Umsatz der „Firma“ wird bekannt gegeben. Vertraulichkeit auf sich bezogen hat traditionell System. Über den im Beitrag von Julius Lengert aufgeführten Fälle und Vorkommnisse hinaus, soll noch auf einige „Hot Spots“ gezeigt werden:  Weiterlesen
5. Juli 2010

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Einsichten Nummer 4 erschienen.

Die McKinsey-fizierung der Republik

Welche Organisation übt in der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft hinter den Kulissen die größte Macht aus? Hätten Sie es gewusst? In dem Beitrag von Dr. Julius Lengert "Die im Dunkeln sieht man nicht" lesen Sie die Antwort. Mit breitem Hintergrundwissen beschreibt er das "Prinzip McKinsey" und stellt die intensive Vernetzung und Verfilzung der Firma mit einflussreichen Kreisen und Personen in unserer Gesellschaft dar. Die Rede ist von der "McKinsey-fizierung der Republik".

18. Mai 2010

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Einsichten Nummer 3 erschienen.

Hat die Produktion in Deutschland Zukunft?

Sie muss eine haben, wenn Beschäftigung und Wohlstand erhalten bleiben sollen, fordert Prof. Dr. B. Eidenmüller, ein umsichtiger und engagierter Erfahrungsträger in industrieller Innovation und Produktion. Eine Neu-Besinnung ist fällig, gemeinsame Anstrengungen von Wirtschaft, Ausbildung und Wissenschaft sind dringend notwendig – und auch die „Gering“-Qualifizierten dürfen nicht ausgeklammert bleiben. Die Folgen der jahrzehntelangen Geringschätzung von Produktion in den USA, Großbritannien und Frankreich sind eine nicht wegdiskutierbare Mahnung.

15. März 2010

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Denkzettel Nummer 12 erschienen.

Ecomagination at Work - at GE?

Es scheint angebracht, Unternehmen, die für ihre Selbstdarstellung ethisch aufgeladene Vokabeln wie High Performance, Eco, Passion, Sustainability etc. bemühen, mit einer gewissen Skepsis zu begegnen. Ein krasses Beispiel: das amerikanische Vorzeigeunternehmen General Electric (GE), das in den Augen öffentlicher Meinungsbildner für Umweltschutz und Nachhaltigkeit steht, aber – bisher weitgehend unbekannt – für den größten Umweltskandal verantwortlich ist, den es in Amerika je gab. Ein deprimierendes und empörendes Beispiel der Diskrepanz zwischen Selbstanspruch und Wirklichkeit: Managerismus pur! Lesen Sie unseren Denkzettel über diese janusköpfige Unternehmenspersönlichkeit.
19. Februar 2010

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Denkzettel Nummer 11 erschienen.

Siemens - Eine "General Electric"-sierung bedeutet den Verlust der eigenen Identität.

Viele sind von Sorge erfüllt, dass Siemens Gesicht und Seele, die Identität, verliert. In diesem Denkzettel wird die Sorge darum substantiiert und eine Wegweisung gegeben. Unterstützen Sie das Anliegen, indem Sie den Denkzettel in das Unternehmen hineintragen.
22. Januar 2010

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Denkzettel Nummer 10 erschienen.
Die überhöhten Boni für Topmanager sind auf Unverständnis, Empörung und Protest gestoßen. Ihr Verhalten wird als Geldgier gedeutet. Was aber machen sie mit all dem Nochmehrgeld? Die Erklärung ist keine logische, sondern eine psychologische! Lesen Sie dazu den Denkzettel "Cui Boni"!
20. Dezember 2009

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Einsichten Nummer 2 erschienen.
Compliance - Bürokratie auf amerikanische Art
Können Handbücher individuelle Führungsverantwortung und persönliche Integrität ersetzen?
Armin Sorg, langjähriger Leiter Witschaftspolitik / Government Affairs der Siemens AG, warnt vor den Auswüchsen und Folgewirkungen der um sich greifenden Compliance-Bewegung. "Formal performant" reicht nicht; es kommt auf die Compliance nicht ersetzbaren Grundlagen einer integeren Unternehmenskultur an.

22. November 2009

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Im BWL-Lexikon des Verlages Lucius & Lucius erläutert Prof. Marcell Schweitzer (Tübingen) den Begriff Managerismus.
Autoren: Franz X. Bea, Roland Helm, Marcell Schweitzer, ISBN 978-3 -8282-0428

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21. Oktober 2009

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Einsichten Nummer 1 erschienen.
Sind besser bezahlte Aufsichtsräte die besseren Kontrolleure?
Das langjährige Aufsichtsratsmitglied der Siemens AG und stellvertretende Vorsitzende des Vereins der Belegschaftsaktionäre, Birgit Grube, hält die Forderung, durch höhere Bezahlung zu einer besseren Kontrolle zu kommen, für einen Irrweg. Das eigentliche Problem sieht sie woanders: in der fehlenden Unabhängigkeit vieler Aufsichtsräte!
12. Oktober 2009

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Denkzettel Nummer 9 erschienen.
Die Crux mit der Frau Kux
Steht die erste Frau im Siemens-Vorstand für einträgliches Söldnertum im Management? Der Denkzettel weist auf Aspekte hin, die in den Medienberichten und der Öffentlichkeitsarbeit dieser begabten Selbstdarstellerin nicht vorkommen. Sie figuriert im Ranking der mächtigsten Frauen der Weltwirtschaft" lt. FAZ-Eigenrecherche unter den Top 20! ("Und selbst Deutschlands Traditionskonzern Siemens gönnt sich eine Frau im Vorstand".)
10. Juli 2009

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Denkzettel Nummer 8 erschienen.
Die unerwartete Renaissance des Taylorismus
Die Rückkehr dieser manageristischen Doktrin ist ein Rückschritt. Agilität und Wettbewerbsfähigkeit werden darunter leiden.
25. Juni 2009

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Bundespräsident Köhler kritisiert Exzesse
Bundespräsident Horst Köhler hat scharfe Kritik an Fehlverhalten und zu hohen Gehältern in der Wirtschafts- und Finanzwelt geübt. "Es gab Exzesse. Da kann die Politik nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", sagte Köhler der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse".
1) "Was einigen abhanden gekommen ist, das ist die Haltung: 'So etwas tut man nicht'." Es gehe "auch um Fragen des Anstands". Der Bundespräsident forderte die Finanzelite auf, sich einer kritischen Selbstreflexion zu unterziehen. Dies gelte auch für die Aufsichtsorgane.
2) Unternehmen könnten nur dauerhaft Wertschöpfung erbringen, wenn sie in die Gesellschaft eingebettet seien und von ihr getragen würden, mahnte Köhler. "Verschwindet dieses Bewusstsein, zum Beispiel, wenn die Unterschiede in den Bezügen zu groß werden, dann steigen die Spannungen in unserer Gesellschaft", warnte er.
3) "Die Freiheit war hier praktisch schrankenlos geworden", sagte Köhler. In schrankenloser Freiheit stecke aber auch Zerstörungskraft. "Deshalb muss es jetzt darum gehen, die Finanzmärkte wieder in die Schranken zu weisen, sie zu kultivieren", forderte Köhler. "Der Markt braucht Regeln und Moral."
17. März 2009

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Jack Welch schwört Shareholder Value ab
von Francesco Guerrera und Justin Baer (New York)
Der langjährige Chef von General Electric ist eine Ikone der US-Industrie und hat den Unternehmenswert des Mischkonzerns gigantisch gesteigert. Nun hat Welch das Konzept des Shareholder-Value für verfehlt erklärt – obwohl er stets einer der prominentesten Vertreter dieses Prinzips war.
   Dass Konzerne seit über 20 Jahren besessen nach kurzfristigen Profiten und Kursgewinnen strebten, sei eine "dumme Idee", sagte der frühere Chef des US-Mischkonzerns General Electric (GE) der Financial Times. Es sei falsch, dass Manager und Investoren den stetigen Ergebnisanstieg und ständige Aktienkurssteigerungen als überragendes Ziel festsetzten. "Genau betrachtet ist Shareholder-Value die blödeste Idee der Welt", sagte Welch. "Shareholder-Value ist ein Ergebnis, keine Strategie, die wichtigsten Interessensgruppen sind die eigenen Mitarbeiter, die eigenen Kunden und die eigenen Produkte."
   Welch gilt als einer der Väter des Konzepts, das die Unternehmensführung am Nutzen für die Aktionäre ausrichtet. Er hatte GE mehr als zwei Jahrzehnte lang geführt und mit seinen Erfolgen während dieser Zeit viel dazu beigetragen, dass der Shareholder-Value-Gedanke dominant geworden ist. Als Geburtsstunde der Bewegung gilt eine Rede, die Welch 1981 in einem New Yorker Hotel hielt. Kurz zuvor hatte er die Führung von GE übernommen. Mit Welch als Chef stieg der Marktwert des Konzerns von 13 auf 400 Mrd. $, der Gewinn verzehnfachte sich auf 14 Mrd. $.
   Welch sagte, er habe nie vermitteln wollen, dass das Festsetzen und Erreichen von Gewinnzielen Quartal auf Quartal und der damit verbundene Aktienkursanstieg das Hauptziel von Managern sein solle. Shareholder-Value "sei das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen – vom Management bis zu normalen Angestellten".
Artikel in der Financial Times Deutschland lesen
17. März 2009

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Denkzettel Nummer 7 erschienen.
Vorsprung durch Hektik? – Der Managerist als Pseudodynamiker.
So heutig und modern  diese Pseudodynamiker sich auch geben: Bewusstseinsmäßig sind sie Kinder einer vergangenen Zeit.
26. Februar 2009

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Denkzettel Nummer 6 erschienen.
Vanity Unfair: Egotrips der Manageristen auf Kosten von Mitarbeitern und Aktionären
Verständnis oder gar Sympathie für eitle Menschen hört dort auf, wo diese ihre Eitelkeit in Ausübung ihres Berufs und unter Ausnutzung ihrer Stellung und Machtposition befriedigen. Das ist bei den Top-Manageristen von heute in zunehmendem, ja: empörendem Maße der Fall. Ein krasses Fehlverhalten und Alarmsignal für jedes Aufsichtsgremium. 
21. Januar 2009

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Outsourcing - wozu?
In brand eins 12/2008 werden unter der Überschrift "Die Selbermacher" Gründe für das das Nicht-Outsourcing/Nicht-Verlagern genannt. Darin wird aus unserer Denkschrift "Outsourcing - wozu?" zitiert: "Outsourcing ist oft ein Ergebnis versäumter Rationalisierungen..." und unser Vorwurf an die Manageristen: "...einseitiges Lohnkostendenken, Kurzsichtigkeit, kollektives Verhalten, Scheinrationalität, mangelnde Bindungsfähigkeit" aufgegriffen. Das Beispiel Fresenius Medical Care zeigt, dass es anders - mit Selbermachen - besser geht und auch in den meisten anderen Fällen gehen könnte. In der aktuellen Krise der Automobilbranche, insbesondere ihrer Zulieferer, werden wieder Verlagerungen nach Osteuropa angekündigt. Nichts gelernt?
3. Dezember 2008

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Corporate Governance: Anspruch und Wirklichkeit 
"...Insbesondere die Öffentlichkeit und die Medien nehmen nur wahr, was auch gelebt wird. Ein bekanntes Beispiel (Siemens) belegt, dass ein freiwilliger Kodex ohne Sanktionsmöglichkeiten nicht zielführend sein kann..."
Gastkommentar von Eckard von Leesen in "Der Aufsichtsrat": http://www.aufsichtsrat.de/Gastkommentar.html 

22. Oktober 2008

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Denkzettel Nummer 5 erschienen. 
Manager(isten) von morgen – Einblicke in die Welt, aus der sie kommen
Die Klagen, dass Führungskräfte sich arrogant und autoritär verhalten, mechanistisch denken und ausschließlich Nützlichkeitsüberlegungen gelten lassen, sind bekannt; solche Führungskräfte sind im "besten Sinne" Manageristen! Doch wie wird man zum Manageristen? Die Sozialisation dazu beginnt häufig schon im Betriebswirtschafts- oder Ingenieursstudium an der Hochschule. 
24. September 2008

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Denkzettel Nummer 4 erschienen. 
Titel-Helden. Ehrenhalber?
Es gibt bizarre Dinge, die (fast) unbemerkt bleiben. Zum Beispiel: Wie wird ein "Herr Managerist" ganz plötzlich ein "Herr Dr. Managerist"? Unser Denkzettel legt offen (siehe zweite Texthälfte), wie titelsüchtige Manageristen sich mittels wenig ehrenhafter Praktiken Doktor- und Professorentitel "ehrenhalber" aneignen
31. Juli 2008

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In der Zeitschrift für Planung und Unternehmenssteuerung (ZP) ist der Aufsatz "Fehlentwicklungen und Therapien bei Planung und Budgetierung, Erfahrungen und Thesen aus langjähriger Praxis in Industrieunternehmen" erschienen.

"Planwirtschaft & Budgetierung vor dem Aus" war das Thema der ersten Streitschrift in der Serie Managerismus. Die Richtigkeit der Zustandsbeschreibung wurde von vielen großen Unternehmen bestätigt. Bei der Benennung der Ursachen waren die Meinungen zwar auch im akademischen Lager geteilt, aber die vorgeschlagene Therapie erhielt grundsätzlich Zustimmung – außer von den Planungsleuten, sie reagierten mit Ignoranz bis Abwehr. Wen wundert's?
Fehlentwicklungen und Therapien bei Planung und Budgetierung
7. Juni 2008

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Denkzettel Nummer 3 erschienen.

Rat-Schläge oder: Die besten Kapitäne stehen immer an der Pier

Warum lassen sich kompetente Manager – gestandene Männer mit Erfahrung – bei ihren Problemen von unternehmerisch unerfahrenen Jungakademikern beraten?  

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Denkschrift: Gute Corporate Governance

Ein denkwürdiger Beitrag zur Unternehmensaufsicht, einem Anliegen, das alle angeht. Die Nennung von Akteuren/CEO und die Beispiele DaimlerChrysler und Siemens machen Entwicklungen, Ursachen und Reformvorschläge anschaulich.

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