Nummer 48

CSR oder der modische Ersatz für den Ehrbaren Kaufmann

Vor Jahren hat die britische "Christian Aid" die CSR-Aktivitäten vieler globaler Konzerne als "great sham", als eine große Mogelpackung bezeichnet. Mittlerweise wuchs in Deutschland eine "CSR-Industrie" heran, die den "Ehrbaren Kaufmann" in die Ecke stellte und sich als systemische Ethik-Beratung für Unternehmen - und sogar für nicht gewinnorientierte Organisationen gewinnbringend einbrachte. Von der angerichteten Malaise handelt dieser Denkzettel und davon, was gebraucht wird und getan werden muss. Mehr

 

Nummer 47

Orwell 4.0? — Digitalisierung - Industrie 4.0 - Internet der Dinge

Landläufig heißt es, dass jede Technik ihre gute und schlechte Seite hat. Mit der Verbindung von Digitalisierung und Internet hat sich seit nunmehr 20 Jahren ein Technologiekomplex herangebildet, der die Frage nach den Folgen grundsätzlich neu aufwirft. Die Vermachtung von Wirtschaft, des Einzelnen und der Gesellschaft durch "Digital Krakens" ist eine eminente, unterschätzte Gefahr. Mehr

 

Nummer 46

RELECTURE 5: Karl Raimund Popper - "Alles Leben ist Problemlösen"

Philosophisches, Ethisches und Praktisches für das Management
Von Jugend auf befasste sich der wohl vielseitigste Philosoph des letzten Jahrhunderts mit gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen: früh mit seinem "Kriegsbuch" (1945) Die offene Gesellschaft und Ihre Feinde und später mit dem Wesen der Demokratie und ihren Verformungen. Sir Karl Popper war - untypisch vor allem für seine deutschen Zeitgenossen - ein Verfechter von Einfachheit und Klarheit; er machte es sich zur Pflicht, so klar wie nur möglich zu sprechen und zu schreiben. Sein Vorschlag für eine Berufsethik für Verantwortliche in Politik, Gesellschaft und Verwaltung - und damit indirekt in der Wirtschaft ist von zeitloser Bedeutung. Mehr

 

Nummer 45

"Industrie 4.0" - Ein Blick hinter den Hype

Mehr als früher werden heute Themen "hoch-gepuscht". Ein solches ist Industrie 4.0. Von interessierter Seite werden Bedrohungsszenarien gebaut. Oft wird das Thema oberflächlich und ohne Bezug auf Erfahrungen und Beschränkungen abgehandelt. Hier wird versucht, das Thema in den richtigen Rahmen zu stellen. Mehr

 

Nummer 44

Erfahrungswissen: zu wenig geschätzt

Seit einiger Zeit ist die Rede von unaufhaltsamer Digitalisierung, von alles durchdringender Algorithmisierung und Modellierung. Wo bleibt da die Erfahrung, das Erfahrungswissen? Davon dass es keine Residualgröße ist, handelt dieser nachdenkliche Beitrag. Mehr

 

Nummer 43

„Big Company Disease" (BCD)

Es gibt sie die Größenkrankheit. Von ihr befallen sind Mega-Companies, die zu groß geworden sind, um effizient und zu innenbeschäftigt, um innovativ zu sein. Wegen vorgeblicher Scale- und und Synergieeffekte wird Größenwachstum als "manageristische" Strategie gewählt. Doch Größe ohne unternehmerische Führung macht in aller Regel krank. Mehr

 

Nummer 42

General Electric (GE): Zurück zum Kern

Noch vor Kurzem war GE (General Electric) der vielbewunderte Star fortschrittlicher Unternehmensführung, insbesondere am Kapitalmarkt. Das hat sich grundlegend geändert. Es gilt Schlussfolgerungen zu ziehen für die Unternehmensführung hierzulande, im Besonderen für den Rivalen Siemens. Mehr

 

Nummer 41

Ozean von Anwendungen

Dass IT und mit ihr die Digitalisierung und Vernetzung die Welt von Grund auf verändert, ist inzwischen weithin bekannt.
Was dies für Forschung und Entwicklung (FuE) und letztlich für Innovation bedeutet, wird in diesem Denkzettel umfassend-provokativ dargelegt. Mehr

 

Nummer 40

Digitale Transformation und Arbeitswelt - Teil 2*

Dass die Digitalisierung in alle Bereiche des Lebens eindringt, weiß man inzwischen. Doch wie sie sich auf die Welt der Arbeit auswirkt, ist vielen nicht so klar. In diesem Denkzettel sind die wichtigsten, absehbaren Veränderungen einprägsam in Form von Thesen skizziert. Mehr

  

Nummer 39

RELECTURE 4: Joseph A. Schumpeter - Lehrmeister des Wandels

Die meisten kennen ihn nur als Ökonomen, der den Begriff "Schöpferische Zerstörung" prägte. Mit Keynes ist Schumpeter der bekannteste des letzten Jahrhunderts. Doch was weiß man von ihm, dem vielseitigsten unter den Ökonomen, über seine mit Brüchen durchsetzten Vita, von der bis dato umfassendsten Analyse von Unternehmertum und Dynamik der Marktwirtschaft? Hier erfahren Sie mehr

 

Nummer 38

RELECTURE 3: Innovationsstärke und Wettbewerbsfähigkeit

Vor 30 Jahren hat Prof. Karl Heinz Beckurts, der damalige von der RAF ermordete, weitblickende, Innovationen treibende Technikvorstand von Siemens, die Stärken und Schwächen der Bundesrepublik auf dem Gebiet der Innovation benannt und eine Vorwärtsstrategie formuliert. Diese sind heute noch überraschend aktuell. Mehr

 

Nummer 37

Digitale Transformation und Arbeitswelt - Teil 1*

Dass die Digitalisierung in alle Bereiche des Lebens eindringt, weiß man inzwischen. Doch wie sie sich auf die Welt der Arbeit auswirkt, ist vielen nicht so klar. In diesem Denkzettel sind die wichtigsten, absehbaren Veränderungen einprägsam in Form von Thesen skizziert. Mehr 

 

Nummer 36

Plädoyer für mehr Innovation

Öffentlichkeit und Politik haben ihre Themen und ihre blinden Flecken. Zu den ersteren gehören zur Zeit Rente, Frauenquote, Mautgebühren, Steuergerechtigkeit; zu den letzteren zählt Innovation. Die Erklärung dafür - um nicht zu sagen die Ausreden - sind bekannt. Wenn es aber um die Zukunft geht, darf es keine Ausreden geben. Mehr

 

Nummer 35

Der Ehrbare Kaufmann Reloaded — Zwischen Ehre und Kalkül

Es ist schon ein Kreuz mit dem Ehrbaren Kaufmann. Die besonders Smarten machen ein CSR-Programm daraus; das war es dann. 
Andere wie die Kammern haben den Ehrbaren Kaufmann seit ehedem in ihren Statuten stehen; das ist sicher gut gemeint.
Doch wenige wissen davon, noch weniger leben ihn. Wer sind diese und was macht sie aus. Mehr

 

Nummer 34

Plädoyer für ein „Betriebssystem" für E-Automobile

Eine große innovative Herausforderung an die "Schicksalsindustrie", nämlich die Automobilbranche, steht seit Längerem an. Kurz und klar wird sie vorgestellt - als Ergänzung zur vorigen Denkschrift. In Abwandlung des Spruches von Erich Kästner gilt: Es gibt nicht Innovatives außer man macht es! Mehr

 

Nummer 33

Das mächtige Führungssystem des weltgrößten Hidden Champions

"Hidden Champion" ist eine Auszeichnung. In Deutschland gibt es deren viele, mehr als in jedem anderen Land; viele kleine Unternehmen,Mittelständler, häufig abseits der Großstädte. Ein "ganz Großer" hat auch seinen Sitz auf dem Lande, in Kansas, USA. Einzigartig ist die Handlungslehre des Gründersohns und CEOs, Charles G. Koch. Denn diese gründet im Denken der "Austrians" Ludwig von Mises, Friedrich A. von Hayek und Joseph Schumpeter. Der Denkzettel eröffnet einen ungewöhnlichen Einblick und enthält Lehren über Koch hinaus. Mehr

Nummer 32

Endlich: Potenzial der Älteren erschließen!

Die Klagen über Mangel an Facharbeitern und insbesondere an Ingenieuren häufen sich. Da stellt sich die Frage: Was hat die Industrie getan, dass es so weit gekommen ist? Warum wird angesichts verlängerter Lebensarbeitszeit so wenig unternommen, das Erfahrungswissen der Älteren zu pflegen? Es werden Wege gezeigt, wie das Problem angegangen werden kann. Mehr

 

Nummer 31

Banken und Mittelstand – eine gefährdete Partnerschaft

Seit der Finanzkrise von 2007/2008 hat sich vieles im Bankensektor nicht verbessert, sondern vielmehr verschlechtert; insbesondere die Kreditvergabe an den allseits gelobten Mittelstand. Dieser Denkzettel gibt Einblicke in Praktiken, die seine Basis zersetzen.
Politik und Verbände sollten endlich anfangen, auch hier von den Banken, angefangen bei den Großbanken bis zu den Sparkassen, Verantwortung einzufordern. Mehr

 

Nummer 30

RELECTURE 2: Viktor Frankl - Ein großer Mensch, ein Fragender nach Sinn und Verantwortung

Was für ein Mensch war er, der nach dem eigenen Entsetzen in den Konzentrationslagern für Versöhnung eintrat? Was sagt uns der große Psychotherapeut, die wir in einer Zeit leben, die er vorausahnte? Was können wir von ihm für die "eigene" Führung und die von Unternehmen erfahren? Mehr

 

Nummer 29

Aufsichtsrat - Ungereimtheiten der Arbeitnehmervertretung

Das Selbstverständnis der IG Metall ist von den Medien wenig ausgeleuchtet, von der Politik kaum befragt, von den Arbeitnehmern schlecht durchschaut. Am Beispiel von Siemens wird etwas mehr Klarheit herbeigebracht es werden praktikable Vorschläge zu einer Reform der (Paritätischen) Mitbestimmung mitgeliefert. Mehr

 

Nummer 28 

Siemens hat die Kraft zur Erneuerung

Um den Wechsel an der Spitze brandete eine Woge von Medienbeiträgen. In einem Punkt glichen sich die meisten: Es regierte Überraschung, die Vermutungen überschlugen sich. Über die Zukunft von Siemens wurden nur wenige Worte verloren. In diesem Beitrag geht es eigentlich nur darum. Lesen Sie eine andere, hoffnungsvolle Sicht auf Siemens. Mehr

 

Nummer 27

Unternehmensstrategie: Was „lehren" uns J. Welch und M. Porter?

Lange Zeit waren sie das Non plus ultra in Unternehmensführung bzw. Unternehmensstrategie. Worauf basierte der "Hype"? Inwieweit holte sie die Wirklichkeit ein? Dies - und warum wir stets nüchterne Beobachter sein sollten, lesen Sie in diesem bilanzierenden Denkzettel. Mehr

 

Nummer 26

COMMERZBANK: Das Müller-Blessing-Desaster

Der Kenner der deutschen Bankenszene und ihrer Geschichte - bis zurück zu den Fuggern -, Günter Ogger, hat sich die zweitgrößte, teilverstaatlichte Bank der Republik vorgenommen. Zur Größe: Vor zehn Jahren waren Commerzbank (Nummer 4) und Dresdner Bank (Nummer 3) bilanzsummenmäßig zusammen etwas größer als die Deutsche Bank. Heute ist die "Fusionsbank" nicht mal ein Drittel so groß. Aber nicht die Größe ist das Problem. Mehr

 

Nummer 25

RELECTURE: Konrad Lorenz und "Die acht Todsünden der zivilisierten Gesellschaft"

Vierzig Jahre nach Erscheinen des damaligen "Bestsellers" werden die Einsichten des legendären Wissenschaftlers zur Entwicklung der Menschheit in Erinnerung gerufen. Der "Vater de Graugänse" war nicht nur ein universeller Verhaltensforscher von Tieren, sondern auch ein durchdringender Beobachter der Menschen und Gesellschaften. Was Konrad Lorenz insbesondere mit Blick auf Wirtschaft und Politik sagte, davon ist hier die Rede. Mehr

 

Nummer 24

Zeitenwende bei Siemens - Manageristisch gesteuert oder unternehmerisch geführt?

In den letzten Monaten wurde viel über Siemens geschrieben. Meist wurden technische Pannen, schwaches Wachstum, versäumte Einsparungen, teure Akquisitionen, die Trennung von Osram und der Verkauf einzelner Geschäftsbereiche kritisiert. Dieser Beitrag geht Fehlentwicklungen nach und wirft grundsätzliche Fragen der Führung eines so großen und komplexen Unternehmens auf. Es werden notwendige Weichenstellungen formuliert, die eng mit der Glaubwürdigkeit der Unternehmensführung und der Motivation der Belegschaft verbunden sind; aus Sorge um ein nach wie vor wertgeschätztes Unternehmen. Mehr

 

Nummer 23

Zertifizierung - Auf dem Weg zum normierten Unternehmen

Auditierung/Zertifizierung vor allem von Unternehmen sind ein Wachstumsgeschäft. Begonnen hat es in Großbritannien mit der BS 5750, dem ersten Standard für Qualitätsmanagementsysteme, dem Vorläufer der Normenreihe ISO 9000. Aus den Gebühren abrechnenden Standardisierungs- und Überwachungsbehörden sind global tätige, hochprofitable Beratungs- und Zertifizierungs-Konzerne entstanden. Weit mehr als eine Million Zertifikate, allein der Norm ISO 9001 (in D rund 50 Tausend) wurden weltweit erteilt. Der Zug der Zertifizierung ist nicht mehr aufzuhalten. Worauf er beruht, was mit ihm verbunden ist und wohin er führen kann, führt dieser Denkzettel vor Augen. Mehr

 

Nummer 22

Die fragwürdige Glorifizierung amerikanischer Managementkultur

General Electric (GE) wird der deutschen Industrie als das Vorbild für Unternehmensführung vorgehalten. Ist dieser Großkonzern wirklich immer einen Schritt voraus? Wo sind die (vielen) Schatten? Mit diesem Beitrag stellen sich auch Fragen journalistischer Redlichkeit. GE ist ein Beispiel, McKinsey ein anderes für eine sehr auffällige Nähe zum mm. Mehr

 

Nummer 21

Vom Arbeitsplatz auf der Erde zur Arbeit in der Wolke

Mit den bedenklichen Entwicklungen auf dem Markt der Arbeit befasst sich Dr. Sandra Siebenhüter, Spezialistin in Sachen Arbeitswelten. Die ungehemmte „Vermarktlichung" einer persönlichen Bindung und Leistung ist ein soziales Menetekel. Mehr

 

Nummer 20

Ein Team von Spezialisten macht noch keine perfekte Lösung

Landläufige Meinung ist, dass zunehmender Komplexität nur mit Experten beizukommen ist. Klaus Demleitner, vielseitiger Ingenieur, Schüler von Ludwig Bölkow, widerspricht einer frühen Spezialisierung, rät zu moderierten Lösungsprozessen und verlangt mehr Denken in Systemen. Mehr

 

Nummer 19

Zu fein für den Dschungel – Beispielsloses Missmanagement bei ThyssenKrupp

Der fusionierte Traditionskonzern vom Rhein wollte das Meisterstück eines höchst effizienten Hüttenwerkes in Brasilien vorführen. Aufgelaufen sind gigantische Kostenüberschreitungen, unvorstellbare Terminverzögerungen stellten sich ein. Woran das gelegen hat und welche Weiterungen daraus entstanden, damit befasst sich Günter Ogger. Mehr

 

Nummer 18

Manageristen-Speak: Formelsätze statt Klarheit

Der Kapitalmarkt hat sich in einen für kaum möglich gehaltenem Maße vom Gütermarkt getrennt, sich aber seiner mehr und mehr bemächtigt. Dafür gibt es untrügliche Beweise. Einer ist die verwendete Sprache der Leitung großer Unternehmen. In diesem Denkzettel werden das eingeschränkte Sprachrepertoire, die Klientel-Sprache für den Kapitalmarkt, vorgeführt und Abhilfen vorgeschlagen. Mehr

 

Nummer 17

Die deutsche Energiepolitik auf Hochrisikokurs

Es ging unheimlich schnell: Am 30. Juni 2011 beschloss der Deutsche Bundestag das Dreizehnte Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes (AIG), drei Monate nach der schweren Havarie von Fukushima. War es eine besonnene Entscheidung? Welche Kosten und Risiken sind damit verbunden? Mit diesen Fragen befasst sich Armin Sorg abwägend und faktenorientiert. Das Ergebnis ist provokant. Mehr

 

Nummer 16

Leopold Kohr und die Grenzen der Komplexität

Warum ist Leopold Kohr aktuell, – was von seinem Denken richtungsweisend für Gesellschaft und Wirtschaft in einer globalisierten Welt? Dies erläutert Dr. Michael Breisky, Botschafter a.D., der sich mit Fragen im Umfeld von Politik befasst. Mehr

 

Nummer 15

Zwei Paradoxien der Führung

Es gibt ein Überangebot an Führungsseminaren, eine Überfülle an Werkzeugen (neudeutsch Tools) für alle Bereiche des Managements. Und gleichzeitig ist eine Führungsmisere zu beobachten. Wird da an Symptomen „herumgedoktert", Scheinprofessionalität betrieben, werden nur Alibi-Programme aufgelegt ? Darauf und auf praktikable Auswege geht Prof. Dr. Siegfried Augustin in seinem Denkzettel ein. Mehr

 

Nummer 14

Schöne neue Arbeitswelt? - Leiharbeit und Werkverträge

Dass die Arbeitswelt im Umbruch ist, wird in breiten Kreisen verspürt. Die Folgen einer in vielen Branchen schon weit getriebenen Kostenflexibilisierung sind Parallel-Belegschaften - die Aufspaltung in Stamm- und „Reservebelegschaft" - und ein gravierender Verlust an sozialer Sicherheit; mit manifesten Auswirkungen auf den Einzelnen, die Betriebsgemeinschaft, Familien(-gründungen) und die Gesellschaft. Dieser Denkzettel von Dr. Sandra Siebenhüter legt dar, warum eine manageristische Beschäftigungspolitik kurzfristig smart erscheint, langfristig aber schädlich ist. Mehr

 

Nummer 13

Verbales Falschgeld - wie Manageristen die Sprache missbrauchen

Dass es keine normale Sprache ist, merken viele schon nicht mehr. Was den „Manageristen - Speak" ausmacht, wie er verwendet wird, wie man seine Sprecher frappierend einfach enttarnen kann, erfahren Sie in diesem Denkzettel. Mehr

 

Nummer 12

Ecomagination at work - at GE?

Es scheint angebracht, Unternehmen, die für ihre Selbstdarstellung ethisch aufgeladene Vokabeln wie High Performance, Eco, Passion, Sustainability etc. bemühen, mit einer gewissen Skepsis zu begegnen. Ein krasses Beispiel: das amerikanische Vorzeigeunternehmen General Electric (GE), das in den Augen öffentlicher Meinungsbildner für Umweltschutz und Nachhaltigkeit steht, aber – bisher weitgehend unbekannt – für den größten Umweltskandal verantwortlich ist, den es in Amerika je gab. Ein deprimierendes und empörendes Beispiel der Diskrepanz zwischen Selbstanspruch und Wirklichkeit: Managerismus pur! Lesen Sie unseren Denkzettel über diese janusköpfige Unternehmenspersönlichkeit. Mehr

 

Nummer 11

Siemens - Eine "General Electric"-sierung bedeutet den Verlust der eigenen Identität.

Viele sind von Sorge erfüllt, dass Siemens Gesicht und Seele, die Identität, verliert. In diesem Denkzettel wird die Sorge darum substantiiert und eine Wegweisung gegeben. Unterstützen Sie das Anliegen, indem Sie den Denkzettel in das Unternehmen hineintragen. Mehr

 

Nummer 10

Cui Boni!

Die überhöhten Boni für Topmanager sind auf Unverständnis, Empörung und Protest gestoßen. Ihr Verhalten wird als Geldgier gedeutet. Was aber machen sie mit all dem Nochmehrgeld? Die Erklärung ist keine logische, sondern eine psychologische! Lesen Sie dazu den Denkzettel "Cui Boni"!

 

Nummer 9

Die Crux mit der Frau Kux

Steht die erste Frau im Siemens-Vorstand für einträgliches Söldnertum im Management? Der Denkzettel weist auf Aspekte hin, die in den Medienberichten und der Öffentlichkeitsarbeit dieser begabten Selbstdarstellerin nicht vorkommen. Sie figuriert im Ranking der mächtigsten Frauen der Weltwirtschaft" lt. FAZ-Eigenrecherche unter den Top 20! ("Und selbst Deutschlands Traditionskonzern Siemens gönnt sich eine Frau im Vorstand".) Mehr

 

Nummer 8

Die unerwartete Renaissance des Taylorismus

Die Rückkehr dieser manageristischen Doktrin ist ein Rückschritt. Agilität und Wettbewerbsfähigkeit werden darunter leiden. Mehr

 

Nummer 7

Vorsprung durch Hektik? – Der Managerist als Pseudodynamiker

So heutig und modern diese Pseudodynamiker sich auch geben: Bewusstseinsmäßig sind sie Kinder einer vergangenen Zeit. Mehr

 

Nummer 6

Vanity Unfair: Egotrips der Manageristen auf Kosten von Mitarbeitern und Aktionären

Verständnis oder gar Sympathie für eitle Menschen hört dort auf, wo diese ihre Eitelkeit in Ausübung ihres Berufs und unter Ausnutzung ihrer Stellung und Machtposition befriedigen. Das ist bei den Top-Manageristen von heute in zunehmendem, ja: empörendem Maße der Fall. Mehr

 

Nummer 5

Manager(isten) – Einblicke in die Welt, aus der sie kommen

Die Klagen, dass Führungskräfte sich arrogant und autoritär verhalten, mechanistisch denken und ausschließlich Nützlichkeitsüberlegungen gelten lassen, sind bekannt; solche Führungskräfte sind im „besten Sinne" Manageristen! Doch wie wird man zum Manageristen? Die Sozialisation dazu beginnt häufig schon im Betriebswirtschafts- oder Ingenieursstudium an der Hochschule. Mehr

 

Nummer 4

Titel-Helden. Ehrenhalber?

Es gibt bizarre Dinge, die (fast) unbemerkt bleiben. Zum Beispiel: Wie wird ein "Herr Managerist" ganz plötzlich ein "Herr Dr. Managerist"? Hat er im unbezahlten Urlaub eifrig studiert und heimlich promoviert? Neben seinem Fulltimejob nächtens über Büchern gehockt und in Labors geforscht? Unser Denkzettel legt offen (siehe zweite Texthälfte), wie titelsüchtige Manageristen sich mittels wenig ehrenhafter Praktiken Doktor- und Professorentitel "ehrenhalber" aneignen. Mehr

 

Nummer 3

Rat-Schläge oder: Die besten Kapitäne stehen immer an der Pier

Warum lassen sich kompetente Manager – gestandene Männer mit Erfahrung – bei ihren Problemen von unternehmerisch unerfahrenen Jungakademikern beraten? Mehr

 

Nummer 2

Moden & Methoden der Top-Management Consultants

Die Wirtschafts-Modemacher: Heute diversifizieren, morgen spezialisieren. Die gleichförmigen Konzepte bewegen sich wellenartig durch ganze Branchen, die Empfehlungen der Berater wechseln alle 5 bis 10 Jahre. Mehr

 

Nummer 1

Söldner – Männer ohne Scheu und Adel

Wissen die Oberentscheider in den Unternehmen, die Manageristen vom Typ Söldner als „Sanierer" einstellen, was sie tun? Und was sie, langfristig gesehen, ihrem Unternehmen antun? Mehr