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DENKZETTEL

Denkzettel sind provokative Kurztexte  aufregend, anregend, informativ  zu einzelnen Facetten des Managerismus. 


Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben.

Otto von Bismarck

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Nummer 19:  Zu fein für den Dschungel – Beispielsloses Missmanagement bei ThyssenKrupp

Der fusionierte Traditionskonzern vom Rhein wollte das Meisterstück eines höchst effizienten Hüttenwerkes in Brasilien vorführen. Aufgelaufen sind gigantische Kostenüberschreitungen, unvorstellbare Terminverzögerungen stellten sich ein. Woran das gelegen hat und welche Weiterungen daraus entstanden, damit befasst sich Günter Ogger.


Nummer 18:  Manageristen-Speak: Formelsätze statt Klarheit

Der Kapitalmarkt hat sich in einen für kaum möglich gehaltenem Maße vom Gütermarkt getrennt, sich aber seiner mehr und mehr bemächtigt. Dafür gibt es untrügliche Beweise. Einer ist die verwendete Sprache der Leitung großer Unternehmen. In diesem Denkzettel werden das eingeschränkte Sprachrepertoire, die Klientel-Sprache für den Kapitalmarkt, vorgeführt und Abhilfen vorgeschlagen.


Nummer 17:   Die deutsche Energiepolitik auf Hochrisikokurs
Es ging unheimlich schnell: Am 30. Juni 2011 beschloss der Deutsche Bundestag das Dreizehnte Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes (AIG), drei Monate nach der schweren Havarie von Fukushima. War es eine besonnene Entscheidung? Welche Kosten und Risiken sind damit verbunden? Mit diesen Fragen befasst sich Armin Sorg abwägend und faktenorientiert. Das Ergebnis ist provokant.


Nummer 16:   Leopold Kohr und die Grenzen der Komplexität
Warum ist Leopold Kohr aktuell, – was von seinem Denken richtungsweisend für Gesellschaft und Wirtschaft in einer globalisierten Welt? Dies erläutert Dr. Michael Breisky, Botschafter a.D., der sich mit Fragen im Umfeld von Politik befasst.

Nummer 15:   Zwei Paradoxien der Führung
Es gibt ein Überangebot an Führungsseminaren, eine Überfülle an Werkzeugen (neudeutsch Tools) für alle Bereiche des Managements. Und gleichzeitig ist eine Führungsmisere zu beobachten. Wird da an Symptomen „herumgedocktert“, Scheinprofessionalität betrieben, werden nur Alibi-Programme aufgelegt ? Darauf und auf praktikable Auswege geht Prof. Dr. Siegfried Augustin in seinem Denkzettel ein.

Nummer 14:   Schöne neue Arbeitswelt? - Leiharbeit und Werkverträge
Dass die Arbeitswelt im Umbruch ist, wird in breiten Kreisen verspürt. Die Folgen einer in vielen Branchen schon weit getriebenen Kostenflexibilisierung sind Parallel-Belegschaften - die Aufspaltung in Stamm- und „Reservebelegschaft“ - und ein gravierender Verlust an sozialer Sicherheit; mit manifesten Auswirkungen auf den Einzelnen, die Betriebsgemeinschaft, Familien(-gründungen) und die Gesellschaft. Dieser Denkzettel von Dr. Sandra Siebenhüter legt dar, warum eine manageristische Beschäftigungspolitik kurzfristig smart erscheint, langfristig aber schädlich ist.


Nummer 13:  Verbales Falschgeld - wie Manageristen die Sprache missbrauchen
Es scheint angebracht, Unternehmen, die für ihre Selbstdarstellung ethisch aufgeladene Vokabeln wie High Performance, Eco, Passion, Sustainability etc. bemühen, mit einer gewissen Skepsis zu begegnen. Ein krasses Beispiel: das amerikanische Vorzeigeunternehmen General Electric (GE), das in den Augen öffentlicher Meinungsbildner für Umweltschutz und Nachhaltigkeit steht, aber – bisher weitgehend unbekannt – für den größten Umweltskandal verantwortlich ist, den es in Amerika je gab. Ein deprimierendes und empörendes Beispiel der Diskrepanz zwischen Selbstanspruch und Wirklichkeit: Managerismus pur! Lesen Sie unseren Denkzettel über diese janusköpfige Unternehmenspersönlichkeit.


Nummer 12:  Ecomagination at work - at GE?
Es scheint angebracht, Unternehmen, die für ihre Selbstdarstellung ethisch aufgeladene Vokabeln wie High Performance, Eco, Passion, Sustainability etc. bemühen, mit einer gewissen Skepsis zu begegnen. Ein krasses Beispiel: das amerikanische Vorzeigeunternehmen General Electric (GE), das in den Augen öffentlicher Meinungsbildner für Umweltschutz und Nachhaltigkeit steht, aber – bisher weitgehend unbekannt – für den größten Umweltskandal verantwortlich ist, den es in Amerika je gab. Ein deprimierendes und empörendes Beispiel der Diskrepanz zwischen Selbstanspruch und Wirklichkeit: Managerismus pur! Lesen Sie unseren Denkzettel über diese janusköpfige Unternehmenspersönlichkeit.

Nummer 11:  Siemens - Eine "General Electric"-sierung bedeutet den Verlust der eigenen Identität.
Viele sind von Sorge erfüllt, dass Siemens Gesicht und Seele, die Identität, verliert. In diesem Denkzettel wird die Sorge darum substantiiert und eine Wegweisung gegeben. Unterstützen Sie das Anliegen, indem Sie den Denkzettel in das Unternehmen hineintragen.


Nummer 10: Die überhöhten Boni für Topmanager sind auf Unverständnis, Empörung und Protest gestoßen. Ihr Verhalten wird als Geldgier gedeutet. Was aber machen sie mit all dem Nochmehrgeld? Die Erklärung ist keine logische, sondern eine psychologische! Lesen Sie dazu den Denkzettel "Cui Boni"!

Nummer 9:  Die Crux mit der Frau Kux

Steht die erste Frau im Siemens-Vorstand für einträgliches Söldnertum im Management? Der Denkzettel weist auf Aspekte hin, die in den Medienberichten und der Öffentlichkeitsarbeit dieser begabten Selbstdarstellerin nicht vorkommen. Sie figuriert im Ranking der mächtigsten Frauen der Weltwirtschaft" lt. FAZ-Eigenrecherche unter den Top 20! ("Und selbst Deutschlands Traditionskonzern Siemens gönnt sich eine Frau im Vorstand".)


Nummer 8: Die unerwartete Renaissance des Taylorismus
Die Rückkehr dieser manageristischen Doktrin ist ein Rückschritt. Agilität und Wettbewerbsfähigkeit werden darunter leiden.

Nummer 7: Vorsprung durch Hektik? – Der Managerist als Pseudodynamiker

So heutig und modern  diese Pseudodynamiker sich auch geben: Bewusstseinsmäßig sind sie Kinder einer vergangenen Zeit.


Nummer 6: Vanity Unfair: Egotrips der Manageristen auf Kosten von Mitarbeitern und Aktionären

Verständnis oder gar Sympathie für eitle Menschen hört dort auf, wo diese ihre Eitelkeit in Ausübung ihres Berufs und unter Ausnutzung ihrer Stellung und Machtposition befriedigen. Das ist bei den Top-Manageristen von heute in zunehmendem, ja: empörendem Maße der Fall.


Nummer 5: Manager(isten) – Einblicke in die Welt, aus der sie kommen

Die Klagen, dass Führungskräfte sich arrogant und autoritär verhalten, mechanistisch denken und ausschließlich Nützlichkeitsüberlegungen gelten lassen, sind bekannt; solche Führungskräfte sind im „besten Sinne“ Manageristen! Doch wie wird man zum Manageristen? Die Sozialisation dazu beginnt häufig schon im Betriebswirtschafts- oder Ingenieursstudium an der Hochschule.

Nummer 4: Titel-Helden. Ehrenhalber?

Es gibt bizarre Dinge, die (fast) unbemerkt bleiben. Zum Beispiel: Wie wird ein "Herr Managerist" ganz plötzlich ein "Herr Dr. Managerist"? Hat er im unbezahlten Urlaub eifrig studiert und heimlich promoviert? Neben seinem Fulltimejob nächtens über Büchern gehockt und in Labors geforscht? Unser Denkzettel legt offen (siehe zweite Texthälfte), wie titelsüchtige Manageristen sich mittels wenig ehrenhafter Praktiken Doktor- und Professorentitel "ehrenhalber" aneignen.

 

Nummer 3: Rat-Schläge oder: Die besten Kapitäne stehen immer an der Pier

Warum lassen sich kompetente Manager – gestandene Männer mit Erfahrung – bei ihren Problemen von unternehmerisch unerfahrenen Jungakademikern beraten?


Nummer 2: Moden & Methoden der Top-Management Consultants

Die Wirtschafts-Modemacher: Heute diversifizieren, morgen spezialisieren. Die gleichförmigen Konzepte bewegen sich wellenartig durch ganze Branchen, die Empfehlungen der Berater wechseln alle 5 bis 10 Jahre. 


Nummer 1: Söldner –  Männer ohne Scheu und Adel

Wissen die Oberentscheider in den Unternehmen, die Manageristen vom Typ Söldner als „Sanierer“ einstellen, was sie tun? Und was sie, langfristig gesehen, ihrem Unternehmen antun?