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EINSICHTEN

Einsichten sind Beiträge – authentisch, durchdringend, weiterführend – zu Managerismus bzw. Unternehmensführung. 


Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.

Konfuzius

 

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Nummer 4:  Die McKinsey-fizierung der Republik

Welche Organisation übt in der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft hinter den Kulissen die größte Macht aus? Hätten Sie es gewusst? In dem Beitrag von Dr. Julius Lengert "Die im Dunkeln sieht man nicht" lesen Sie die Antwort. Mit breitem Hintergrundwissen beschreibt er das "Prinzip McKinsey" und stellt die intensive Vernetzung und Verfilzung der Firma mit einflussreichen Kreisen und Personen in unserer Gesellschaft dar. Die Rede ist von der "McKinsey-fizierung der Republik".


Nummer 3:  Hat die Produktion in Deutschland Zukunft?

Sie muss eine haben, wenn Beschäftigung und Wohlstand erhalten bleiben sollen, fordert Prof. Dr. B. Eidenmüller, ein umsichtiger und engagierter Erfahrungsträger in industrieller Innovation und Produktion. Eine Neu-Besinnung ist fällig, gemeinsame Anstrengungen von Wirtschaft, Ausbildung und Wissenschaft sind dringend notwendig – und auch die „Gering“-Qualifizierten dürfen nicht ausgeklammert bleiben. Die Folgen der jahrzehntelangen Geringschätzung von Produktion in den USA, Großbritannien und Frankreich sind eine nicht wegdiskutierbare Mahnung.


Nummer 2:  Compliance - Bürokratie auf amerikanische Art

Können Handbücher individuelle Führungsverantwortung und persönliche Integrität ersetzen?

Armin Sorg, langjähriger Leiter Witschaftspolitik / Government Affairs der Siemens AG, warnt vor den Auswüchsen und Folgewirkungen der um sich greifenden Compliance-Bewegung. "Formal performant" reicht nicht; es kommt auf die Compliance nicht ersetzbaren Grundlagen einer integeren Unternehmenskultur an.


Nummer 1:  Sind besser bezahlte Aufsichtsräte die besseren Kontrolleure?
Das langjährige Aufsichtsratsmitglied der Siemens AG und stellvertretende Vorsitzende des Vereins der Belegschaftsaktionäre, Birgit Grube, hält die Forderung, durch höhere Bezahlung zu einer besseren Kontrolle zu kommen, für einen Irrweg. Das eigentliche Problem sieht sie woanders: in der fehlenden Unabhängigkeit vieler Aufsichtsräte!