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Franz Kapsner, Erfahrungsträger in Sachen New-Placement sieht Chancen; (Denkzettel Nr. 32 - Endlich: Das Potenzial der Älteren nutzen):
"Dieser Beitrag von Herr Dr. Becker beschreibt aus meiner Sicht sehr gut, wie man für unserer Wirtschaft wertvolle Potenziale heben kann. Dabei sehe ich drei Gewinner: erstens die Senioren, die nicht als „altes Eisen" sondern als „alte Hasen" in ihrer Tätigkeit Sinnerfüllung, Anerkennung und Freude finden, zweitens die Unternehmen, die auf Grund der demographischen Entwicklung manch drohende Lücke in der Belegschaft mit einem erfahrenden und besteingearbeiteten Senior gar nicht entstehen lassen und schließlich drittens die Volkwirtschaft als Ganzes, die sich einerseits Sozialkosten spart und zusätzlich Sozialbeiträge einnimmt."

 

Eckart Naumann sieht Handlungsbedarf (Denkzettel Nr. 32 - Endlich: Das Potenzial der Älteren nutzen):
"Der Artikel ist aus meiner Sicht sehr treffend und ausgewogen geschrieben.
Vor 15 Jahren versuchte ich als Vorsitzender des VDI München, unsere Mitgliedsfirmen für dieses Thema zu sensibilisieren. Das war offensichtlich zur Unzeit und kontraproduktiv, weil damals mit der Frühpensionierungswelle regelrecht und wissentlich Know-how ausgekippt wurde.
Weil ich glaube, dass der Leidensdruck der Firmen bezüglich qualifizierten Personals weiter wachsen wird, habe ich angeregt, dass der VDI sich dieses Themas möglichst annimmt."

 

Prof. Dr. Ulrike Reisach gibt einen Ratschlag zu Denkzettel Nr. 32 (Endlich: Das Potenzial der Älteren nutzen):
"Völlig richtig, was Kollege Becker hier schreibt. Um Notwendigkeiten, „best practice" Beispiele und Tools für einen strukturierten Wissenstransfer aufzuzeigen, haben wir (Christine Erlach/Wolfgang Orians/Ulrike Reisach) auf der Basis einschlägiger Praxiserfahrung 2013 das Buch Wissenstransfer bei Fach- und Führungskräftewechsel. Erfahrungswissen erfassen und weitergeben, im Carl-Hanser-Verlag München herausgegeben (Fachbuchreihe, ISBN: 978-3-446-43458-5, print und e-book). Denn einige Firmen praktizieren die im Denkzettel angesprochenen Vorschläge schon längst und wissen, dass sich der Aufwand lohnt – in technischer, kaufmännischer und menschlicher Hinsicht."

 

Rainer Knoob, Bundesvorstand AUB e.V. schreibt zu Denkzettel Nr. 29:
"Mit diesen Ausführungen laufen Sie bei der AUB offene Türen ein!
Wir fordern seit langem, dass sich Politik und Gesellschaft nicht nur mit Verhaltensregeln für Vorstände und Aufsichtsräte befassen sollten, sondern auch für Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmerseite und für Betriebsräte." Weiterlesen

 

Klaus Hannemann, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender von Siemens in Erlangen und langjähriges Mitglied der IG Metall sieht das so (Denkzettel Nr. 29):

"Vermachtung gibt es überall:
Vermachtung ist kein Problem das sich auf wenige Konzerne beschränkt. Vermachtung können wir überall in unserer Gesellschaft beobachten: In Unternehmen genauso wie in der Politik beispielsweise bei der Art wie die Bundeskanzlerin die CDU, Ihren Wahlkampf, ihr Kabinett oder die europäische Union führt; wie bei den Entscheidungen über Großprojekte (Hamburger Elbphilharmonie, Berliner Flughafen, Bahnhof in Stuttgart, ...); ganz zu schweigen von der Machtausübung der großen Banken, superreicher Finanzspekulanten oder den Entscheidungsprozessen in den Geheimdiensten dieser Welt. Demgegenüber ist das Problem in der Spitze von IG Metall und Gesamtbetriebsräten großer Konzerne klein. Richtig ist, dass wir uns auch gegen diese Form der Vermachtung wehren müssen." Weiterlesen

 

Eckart-A. von Unger hat eine Reihe von Anmerkungen zur Denkschrift Nr. 12 (Die Zukunft der Produktion in Deutschland):

„Diese Denkschrift deckt nahezu alle denkbaren Aspekte der Zukunft der Produktion in Deutschland in hervorragender Darstellung ab. Nachfolgend einige – sicherlich mehr ergänzende – Anmerkungen aus meiner Sicht:

- Deutschland hat heute (noch) eine gute Position in der industriellen Fertigung, doch diese Position kann nur bewahrt und ausgebaut werden, wenn wir die Innovation zügig vorantreiben. Auch hier gilt, ein Stehenbleiben bedeutet ein Zurückfallen und damit ein Ausscheiden aus dem Wettbewerb, vgl. die Situation von Siemens in der Kommunikationstechnik, wo man sich zu lange auf Bewährtem (cash cows) ausgeruht hat und die drohende Substitution durch eine neue Technologie verschlafen hat." Weiterlesen

 

Birgit Grube, frühere Siemens-Aufsichtsrätin, äußert sich umfassend-kritisch zu Denkzettel Nr. 29 (Aufsichtsrat - Ungereimtheiten der Arbeitnehmervertretung):
„Obwohl es eine ganze Reihe von sinnvollen Anregungen in diesem Denkzettel gibt, hat die durch die Presse gegangene Personalie des GBR Vorsitzenden und Mitglied des Aufsichtsrats bei Siemens den Blick sehr einseitig auf die IGMetall gerichtet. Wie meinte der Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser richtig -bei aller berechtigten Kritik - das Gehalt hat er sich ja schließlich nicht selbst genehmigt." Weiterlesen

 

Ralf Angstmann kommentiert die Denkschrift Nr. 11 (Wie Abschöpfung Unternehmen und Gesellschaft ruiniert) mit Sorge:
"Ihre Denkschrift lässt mir keine Ruhe und hat mir eine gedankenvolle Nacht beschert. Es häufen sich die Fragen. Sind es nicht auch die Mechanismen der Abschöpfung, die in den letzten Jahren zu einer deutlichen Verteuerung der Lebensbasis geführt haben? Teils rasante Anstiege von Preisen für Primärenergien und für chemische Produkte (Dünger) verbunden mit den Wetten und der Spekulation auf Lebensmittel haben die Preise der Grundnahrungsmittel stark ansteigen lassen. Eine Verdoppelung des Weizen- oder Verdreifachung des Reispreises kostet uns hier in Westeuropa ein "müdes" Lächeln. Fürs Erste."  Weiterlesen

 

Klaus Katzmayr kommentiert den Denkzettel Nr. 28:
"Mit dem „Denkzettel zu Siemens" sprechen sie mir aus der Seele. Ein paar Anmerkungen: als ehemaliger „Halske" Mann habe ich in der Einleitung, die übrigens ganz Klasse ist und dass Sie auch Namen genannt haben, die technische Aufholjagd unserer Computer (HW sowie Betriebssystem) vermisst. Außerdem, mit unserer SW- Factory und Entwicklungsautomatisierung konnten wir sehr gut mit IBM und Fujitsu mithalten. Die 3 Pfeiler kann ich nur bestätigen. Zum Thema Anlagenbauer: wir, die „Halske" Welt haben auch hervorragende hochkomplexe Produkte entwickelt und gefertigt. Man braucht nur an unsere Fabriken denken, immer Spitzenqualität. Ihr Schlussstatement „.....Stolz auf Siemens....", das wünsche ich mir auch."

 

Dr. Johannes Rauter ergänzt den Denkzettel Nr. 28 ("Siemens hat die Kraft zur Erneuerung"):
"Ja, das ist eine klare Ansage, etwas was die Amerikaner
in dem Satz zusammenfassen: "Simplicity is the ultimate 
sophistication".

Nur - wir können die Zeit nicht zurückdrehen, in der 
der Eigentümer-Unternehmer noch 70% der Anteile besaß
und wirklich langfristig gestalten konnte.


Alle frommen Gedanken sind Makulatur, in einem Unternehmenssegment, das riesige Kapitalmengen benötigt, um 
z.B. auf einen "Megatrend" mit großem Innovationsbedarf
 aufspringen zu können.


Und Kapital kommt nicht von Unternehmern oder Managern.
 Nein, es kommt vom anonymen Kapitalmarkt, z. B. großen
 Versicherungen, die gnadenlos Rendite einfordern (müssen?).
Warum tut sich denn die reiche Autoindustrie so schwer mit der 
Elektromobilität? Das sind Vorleistungen und diese sind Renditefresser.


Siemens sind enge Fesseln angelegt, Siemens wird nur das verändern 
können, was mit den Renditezielen der "Märkte" konform geht."
 

 

Klaus Lueneburger, Managementpraktiker und Kenner der amerikanischen und deutschen Unternehmenskultur schreibt zu Denkzettel Nr. 22: (Die fragwürdige Glorifizierung amerikanischer Managementkultur):

"Vor sieben Jahren erfand Manfred Hoefle das etwas sperrige, doch inzwischen allseits bekannte Wort Managerismus. Hoefles zahlreiche Schriften zu diesem Thema analysieren präzise und knapp Fehlentwicklungen unserer Zeit. Verantwortliche in Politik und Wirtschaft wären gut beraten, wenn sie aus diesen Schriften Schlüsse für ihr Wirken zögen. In Denkschrift 22 zeigt Hoefle, was die Hinwendung zum Shareholder Value uns eingebrockt hat. Dieser Ansatz wurde von Deutschlands Großunternehmen hemmungslos kopiert und dabei übersehen, dass dadurch Anteilseigner zu Unternehmenslenkern wurden. Was haben wir dabei von amerikanischen Unternehmen gelernt:
- Ein produzierendes Unternehmen kann am besten von Managern ohne technisches Wissen geleitet werden.
- Innerbetriebliche Ausbildung ist unnötig.
- Gefertigt wird, wo die Lohnkosten minimal sind.
- Um hohe Gewinne zu erzielen, eignen sich virtuelle und Finanzgeschäfte am besten."  
Weiterlesen

 

Bernhard Oswald, Unternehmer, schreibt zu Denkzettel Nr. 17 ("Die deutsche Energiepolitik auf Hochrisikokurs"):
"1. Die Kosten der Energiewende werden inzwischen von Minister Altmaier auf 1 Billion € geschätzt." Weiterlesen

 

Dr. Klaus Edel schreibt zu Denkzettel Nr. 23 („Zertifizierung – Auf dem Weg zum normierten Unternehmen"):

"Was brauchen wir ISO 9000, wir haben ja schon Postleitzahl 9000", sagte ein Textilunternehmer in St. Gallen. Er führte aber dann doch dieses bürokratische Qualitätsmanagementsystem ein, nicht zur Qualitätsverbesserung ein, sondern wegen der Produkthaftung im Konsumentenbereich. Seine Produkte unterliegen einem vielstufigen Produktionsprozess, wobei einzelne Stufen auch auswärts im Auftrag durchgeführt werden. Da macht es Sinn zu wissen, wer "Mist" machte.
Aber was soll die Zertifizierung bei Schulen und öffentlichen Verwaltungen?
Es ist m.E. Resultat der Flucht eines überforderten Managements in esoterische Prozeduren."

 

Dr. Johannes Rauter präsentiert seine Meinung zu den vorgeschlagenen Therapien in Denkzettel Nr. 24 (Zeitenwende bei Siemens):
"Zu Punkt 1: Verlust der Ingenieurstradition?
Siemens hat, behaupte ich, gemessen an den unglaublichen Mitteln, die in F&E gesteckt wurden und werden, verglichen mit dem Mittelstand nur sehr mäßiges erreicht, nach meiner Wahrnehmung. Und Marketing war nicht eine Stärke. A propos: Wo ist denn der präsidial geadelte Biochip eigentlich hin verschwunden?"  Weiterlesen

 

Dr. Jörg Hermann, Experte in Sachen Zertifizierung, legt seine Sicht dar (Denkzettel Nr. 23  - „Zertifizierung – Auf dem Weg zum normierten Unternehmen"):
„Die starke Zunahme von Managementsystemen und deren Zertifizierung in vielen Bereichen, z.B. Qualität, Umwelt, Sicherheit, Energie, Finanzen, Risiko, Information usw. ist wohl eine Reaktion auf die zunehmende Komplexität der modernen Welt."  Weiterlesen

 

Dr. Herbert Finsterhölzl schreibt zu Denkzettel Nr. 23 (Zertifizierung - auf dem Weg zum normierten Unternehmen):
"Bei aller Kritik an den Auswüchsen beim Zertifizieren und Qualitätssichern in Industrieprozessen kommt es darauf an, Wege zur Nutzung dieser Maßnahmen mit messbarem Ergebnis zu finden. Man wird jedoch wenig Erfolg haben, wenn gestaltende, projekt- und lösungsverantwortliche  Arbeitnehmer nicht ernsthaft beteiligt werden. Gemeint sind nicht die, die in den Widerstand gegen Veränderungen gehen, sondern die Mitarbeiter, die bessere Bedingungen für ihre Wertschöpfung suchen. Das Verständnis für die Nützlichkeit von Veränderungen ist das eigentliche Ziel; Auditierung und Zertifizierung müssen sich dem als Werkzeuge unterordnen. Die Entfaltung der Möglichkeiten in den betrieblichen Netzwerken hat Vorrang vor einer Reglementierung der Prozesse; die Geschäftsleitung wird ihren Unternehmenserfolg nicht aus der Einengung holen, sondern in der kreativen Entfaltung suchen."

 

Rainer Stock bemerkt zu dem Denkzettel Nr. 22 (Die fragwürdige Glorifizierung amerikanischer Managementkultur):
"Eine längst überfällige Erwiderung auf den Lobgesang des Manager-Magazins auf GE. Man muss sich schon fragen, wie gründlich und unvoreingenommen die Recherchen waren, wie professionell sie als „Journalisten" in die GE-Strategie und -historie eingestiegen sind. Oder haben sie sich von der derzeit laufenden Image-Kampagne in Presse und TV (ver-)führen lassen? Es mag sein, dass in früheren Zeiten Siemens geraten wurde GE sich als Vorbild zu nehmen; diese Zeiten sind aber längst vorbei. Nicht von ungefähr siedelte GE seine Forschungsaktivtäten in die unmittelbare Nähe von Siemens."

 

Eckard von Leesen scheibt zu Einsichten Nr. 8 (Peter F. Drucker):
"Guter Artikel, notwendig, auf- und erklärend. Vornehmlich auf zwei Aussagen von Drucker möchte ich hinweisen: Einerseits Wirtschaftsethik mit der Priorisierung von sozialer vor fachlicher Kompetenz bei Führungskräften und andererseit umfasst Verantwortung in der Wirtschaft auch Banken, die der Realwirtschaft dienen."

 

Prof. Dr. Bodo Eidenmüller, Doyen der Produktionswirtschaft und guter Kenner von Peter F. Drucker ergänzt Einsicht Nr. 8:
"Es ist zu begrüßen, dass Manfred Hoefle nicht nur auf die bekannten Erfolge Peter Druckers, des großen Managementphilosophen, hinweist, sondern, dass er auch auf die wenig bekannte Seite Druckers eingeht. Hoefle verweist hier auf die christlich fundierte Denkweise als Grundlage seiner Managementlehre. Für Drucker, der das Führungsdenken wie kein Zweiter geprägt hat, geht es im Managementvor allem um Menschen.
Als Vordenker des modernen Managements hat Peter Drucker uns heute noch viel zu sagen. Er war auf dem Weg in die Wissensgesellschaft zugleich Chronist,
Mahner und Visionär dieser Wendezeit. Einer Wendezeit, in der wir mit allen ihren Problemen auch heute noch leben". Weiterlesen

 

Klaus-Dietrich Kahl, Diplomkaufmann, Unternehmensberater, merkt zu „Zeit für eine Neuausrichtung der BWL/Managementlehre" (Denkschrift Nr. 6) an:
„Bereits aufgrund der Mitteilung von Herrn Giersberg in der FAZ v. 2.4. schrieb ich Ihnen von meiner Begeisterung über diese Ihre Initiative. Diese Begeisterung besteht bei mir nach der Lektüre der Schrift auch nach wie vor, vor allem weil endlich einmal das angemaßte Supremat der angel-sächsischen Wirtschaftswissenschaften angegriffen wurde.
Allerdings ist dabei ein ganz wichtiger Aspekt nicht genügend berücksichtigt, nämlich dieser: Weiterlesen

 

Dr. Ulrich Mössner, Managementpraktiker und Buchautor, schreibt zur Denkschrift Nr. 6 (Neuausrichtung der BWL/Managementlehre):
"Aufgrund der Praxis-Erfahrung der letzten zwei Jahrzehnte kann man die Vorschläge von Herrn Hoefle für eine Reform der BWL/Managementlehre nur unterstützen. Sie erscheint auf Grund der aufgezeigten Fehlentwicklungen mehr als überfällig. Zu den Vorschlägen im Einzelnen:
Die Einordnung der BWL als „Handlungslehre" und ihre „Befreiung" von den meist in die Irre führenden Ansprüchen der Wissenschaftlichkeit würde ihre Praxisrelevanz deutlich erhöhen. Denn zugunsten der Verwissenschaftlichung und Mathematisierung müssen vorab durch geeignete Prämissen geschlossene Modelle konstruiert werden, die mit der Unternehmenspraxis meist nicht mehr viel gemein haben. Stattdessen sollten vermehrt gesicherte Erkenntnisse aus der Sozial-, Organisations- und Hirnforschung genutzt werden, denn BWL hat sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens vorwiegend mit Menschen zu tun." Weiterlesen

 

Prof. Dr. Ulrike Reisach kommentiert Einsichten Nr. 7 (Das Gemeinsame der drei weltweiten Krisen der letzten zehn Jahre) mit Blick auf das Shared Value Konzept:
"Die Analyse der gemeinsamen Ursachen und Merkmale der Wirtschaftskrisen der letzten zehn Jahre zeigt treffend manageristische Untugenden und stellt diesen als Postulate wirtschaftsethische Forderungen gegenüber. Dabei greifen die Autoren auf aristotelische bzw. benediktinische Werte (Maß halten) und traditionelle kaufmännische Tugenden für Unternehmen und Staaten zurück. Beim letzten und entscheidenden Punkt jedoch, bei der Art und Weise der Gewinnerzielung (Forderung Nr. 5, Seite 7-8), werden Michael E. Porter und Mark R. Kramer mit ihrem Shared Value Konzept zitiert. Dies überrascht insofern, als darin ein „neuer Ansatz" gesehen wird. Wenn Alexy und Wittmann damit „neu für die USA" meinen sollten, so hätten sie Recht. Für Deutschland jedoch handelt es sich beim Porter'schen Ansatz um „alten Wein in neuen Schläuchen". Denn in Deutschland ist die Überzeugung, dass unternehmerische Tätigkeit noch einen Zweck jenseits des Gewinns haben sollte, in der Sozialen Marktwirtschaft fest verankert. Dies schreiben auch Alexy und Wittman genau eine Seite vorher, bei Forderung Nr. 3 „Zivilisiert den Kapitalismus". Weiterlesen

 

Dr. Ing. Ali Inan, als Kenner der „Stromlandschaft" in Deutschland und Europa setzt sich mit dem Denkzettel Nr. 17 zur Energiewende gründlich, kritisch-konstruktiv auseinander:
"Persönlich bin nicht gegen und auch nicht für die Kernkraft; wobei gesagt werden muss, dass hier beide Seiten emotional und auf sich selbst bezogen argumentieren. Das gilt auch für die großen EVUs, die die Kernenergie als „Melkkuh" betrachtet haben. Und die andere Seite macht die Augen zu, wenn es um das benachbarte Ausland geht."
Folgende Punkte sollten aus meiner Sicht bedacht werden:
1. Bei der Kernenergie war und ist die Entsorgung nicht gelöst. Die Kosten dafür wurden von den EVUs nie auf der Waagschale gelegt; die Entsorgung war sozusagen eine öffentliche Aufgabe. Betrachtet man aber die Gesamtkosten, dann ist die Wirtschaftlichkeit der Kernenergie gegenüber anderen Arten fraglich; man will es auch gar nicht wissen." Weiterlesen

 

Dr. Walter Springer schreibt zu Denkzettel Nr. 16 („Leopold Kohr und die Grenzen der Komplexität"):
"Michael Breisky hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die zukunftsweisende Gedankenwelt Leopold Kohrs hinzuweisen. In der Gegenwelt der mathematischen Modelle steht der Homo oeconomicus im Zentrum und die Economy of Scale regiert. Bei Kohr steht der Mensch im Mittelpunkt und es regiert das „menschliche Maß". Gegensätzlicher kann es gar nicht gehen.
Kohr warnt vor überzogener Komplexität nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch psychologischer und erkenntnistheoretischer Hinsicht.
Es ist Michael Breiskys Verdienst, Kohrs erleuchtende Gedanken wegen ihrer Aktualität immer wieder zu thematisieren mit dem Ziel, unsere Blicke zu schärfen, alternative Betrachtungsweisen zu wählen und Parameter, Annahmen und Schussfolgerungen beider Welten vor Augen zu haben und zu bewerten, wenn wir uns in der Welt orientieren und in die Entscheidungsfindung einbringen bzw. beeinflussen wollen.
Breisky lesen heißt, sich mit grundsätzlichen Axiomen auseinanderzusetzen, um klarsichtiger zu werden, allerdings um den Preis, dass sich manche Resultate einer Objektivierung bzw. quanitativen Optimierung entziehen."

 

Thomas Ruhnke, Vorstand Schweizerisch-deutscher Wirtschaftsclub München nimmt Bezug zum ehrbaren Kaufmann (Einsichten Nr. 5) und freut sich insbesondere über einen entsprechenden Beitrag von Siemens-Chef Peter Löscher:
„Ich lese wieder mit mehr Freude Meinungsbeiträge wichtiger Wirtschaftsführer. Spiegelt sich doch dort, so mein Eindruck, in der letzten Zeit ein deutliches Umdenken wider. Shareholdert-Value-Denken, wie es noch Ex-GE-Ikone Jack Welch propagierte, wird zunehmend durch Gedanken zu nachhaltigem wirtschaftlichen Handeln abgelöst. Ja, man ist fast schon geneigt, von einer Renaissance der Ethik in der Wirtschaft zu sprechen.
Jüngstes Beispiel: ein bemerkenswerter Beitrag von Siemens-Chef Peter Löscher mit dem Titel „Wir schaffen Werte" im Magazin Focus. Der durchgehende Tenor des Artikels: Kurzfristiges Profit-Denken ist out. Es lebe die Rückbesinnung auf nachhaltiges Denken und Handeln!" Weiterlesen

 

Dr. Ing. Peter H. Grassmann - Senator eh. ergänzt Einsichten Nr. 5 (Der Ehrbare Kaufmann):
"„Der ehrbare Kaufmann" - eine altmodisch wirkende Formulierung, und doch so aktuell. Denn diese Aktualität strahlt die Sehnsucht nach einer Sozialkompetenz aus, die wir im neoliberalen Kapitalismus vermissen. Da lohnt es sich, daran zu erinnern, dass dieser Ehrbegriff die Entwicklung freier Märkte von Anfang an begleitet hat, schon lange vor den „Moral Sentiments" von Adam Smith. Und es lohnt sich zu erinnern, dass dieser Charakterzug nicht selbstlos als Gutmensch entstand, sondern dass hinter ihm die Leitlinien einer Zunftordnung standen, eines Ehrenkodex, der speziell auf die jeweilige Zunft zugeschnitten war." Weiterlesen

 

Gerd Ihlefeldt bemerkt zu Einsichten Nr. 5 (Der Ehrbare Kaufmann – Leitbild für heute):
"Ihre Ausführungen zum „Ehrbaren Kaufmann" haben mich sehr angesprochen und finden meine volle Zustimmung. Den „Kaufmann" im engeren Sinne mit dem „Unternehmer" gleichzusetzen trifft sicher für die vergangenen Jahrhunderte zu. Die Frage ist, ob der „Kaufmann" der Gegenwart in Großunternehmen ( z.T. bis in den Mittelstand hinein ) noch die Wertschätzung und damit auch die Einflussmöglichkeiten genießt, die ihm eigentlich zusteht? Oft genug wird er erst in seiner Verantwortlichkeit wahrgenommen, wenn etwas aus dem Ruder gelaufen ist.
Ansonsten gefällt mir bei Ihren Ausführungen, dass nicht nur umfassend Probleme dargestellt, sondern auch interessante Lösungsansätze aufgeführt werden!"

 

Dr. Klaus-J. Werner, ehemals Siemens AG und Vorstand CFO mcn tele.com AG schreibt zur IKT-Denkschrift:
"Zunächst glaube ich nicht, dass Deutschland im IKT Bereich „im weltweiten Vergleich der Industrieländer nur mehr eine mittlere Position ein(nimmt)", wie die Autoren gleich am Anfang feststellen. Diese hätte man anhand von Quoten belegen sollen. Sicher hat eine Verschiebung innerhalb der Produkte stattgefunden: Die Quoten für typische HW wie Rechner, PC's oder Telefone haben abgenommen, hingegen ist der Anteil spezifische/embedded SW für PKW, Navigation, erneuerbare Energien, Bauteile gestiegen. Ursache ist die fortschreitende Diversifikation der Branche verbunden mit Globalisierung, komparativen Vorteilen einzelner Volkswirtschaften.
Nun zu IKT bei Siemens, dem eigentlichen Anliegen der Autoren: Der Kritik an der „Aufgabe der Telefonsparte, der Computer- und Halbleitertechnik" kann man beipflichten." Weiterlesen

 

Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Grallert schreibt zur Denkschrift Nr. 4 - „Die schwindende Rolle der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) in Deutschland und der Ausstieg von Siemens: Gründe und Lehren":
"Herzlichen Dank für diesen Rückblick, den ich mit großem Interesse gelesen habe. Ihrer Mahnung „Deutschland braucht ein in die Zukunft gerichtetes Zusammenwirken von Unternehmen und Staat – vor allem aber Unternehmer" möchte ich ausdrücklich zustimmen. Es ist meine große Sorge, dass die nachrichtentechnische Industrie eines nicht zu fernen Tages ganz aus Deutschland verschwunden ist – ähnlich wie z. B. die Photo- und Filmkameraindustrie und andere." Weiterlesen

 

Dr. Ralph Gündling kommentiert ausführlich den Denkzettel Nr. 11: („Siemens - Eine "General Electric"-sierung bedeutet den Verlust der eigenen Identität"):
"Dieser Artikel malt ein erschreckendes Szenario. Es stellt sich allerdings auch die Frage, ist dieser Identitätsverlust - in welcher Ausprägung auch immer - nur ein Problem der Firma Siemens oder nicht doch auch ein generelles Problem vieler weiterer Global Player." Weiterlesen

 

Frank Mayer (Cicero - Magazin für politische Kultur) schreibt zu "Die im Dunkeln sieht man nicht - Die McKinseyfizierung der Republik" (Einsichten Nr. 4) :
".......... wir haben die Rollkofferkomandos der Controller und Consultants über uns ergehen lassen, die anhand von Flip-Charts und Power Point- Präsentation erläuterten, dass wir Content for People zu produzieren hätten, der aber „per Page" noch zu teuer sei, weshalb ein Relaunch unumgänglich sei. Die Sendboten der neuen Zeit, ausgebildet in Boston und St. Gallen, lizenziert in ökonomischem Obskurantismus, predigten uns die Heiligkeit des Consumers.
Diese Executives der neuen Macht - in ihrer Menschenferne zu besichtigen im Film "Up, up and away" - haben uns per Power -Talk auch noch unserer Sprache beraubt: Deutsch. Sprachlos geworden haben wir kapituliert. Jetzt reden auch wir Globalesisch.
Macht sich gut bei jeder Session, jedem Meeting und jeder Convention, die unseren Untergang zum Thema hat. Schließlich sind wir in einem Punkt immer noch Journalisten der guten alten Art. Uns imponiert stets am meisten, was gerade Mainstream ist. Doch lehrt und die allerjüngste Vergangenheit auch: Wer sich in den Mainstream verguckt, dem fehlt der Blick für das, was wirklich geschieht."

 

Prof. Dr. mont. Siegfried Augustin ergänzt Einsichten Nr. 3 (B. Eidenmüller: Hat die Produktion in Deutschland Zukunft):
"Bei der Planung von Supply Chains und Supply Networks spielt die Klärung der optimalen Verteilung von Kernkompetenzen zwischen den Partnern eine zentrale Rolle. Im Zuge derartiger Projekte besteht für die Partnerfirmen die Möglichkeit, sich auf Kernkompetenzen zu konzentrieren und andere Aufgaben in der Kette nach vorne oder nach hinten zu verschieben. In besonderer Weise ist davon die Produktion betroffen. Vielfach wird rein aus kurzfristigen Kostenüberlegungen heraus entschieden, das Produzieren in Regionen zu verlagern, die niedrigere Produktionskosten aufweisen und sich im eigenen Unternehmen auf die „Blaupausenproduktion", also die reine Produktentwicklung zu beschränken." Weiterlesen

 

Herbert Becker schreibt zu Einsichten Nr. 4:
"Bei der Recherche für einen Hörfunk-Beitrag bin ich auf Ihre Website gestoßen und habe den Artikel "Die im Dunkeln sieht man nicht" gelesen. Ich war entsetzt! Nicht über den Artikel, sondern über das, was er enthüllt." Weiterlesen

 

Dr. Johannes Rauter nimmt umfassend Stellung zu Einsichten Nr. 3 und legt Vorschläge zu "Mehr Beschäftigung" vor:
"Droht eine De-Industrialisierung in Deutschland?
Hier meine Sichtweise des Problems, wobei wir im Ziel Konsens haben.
Seine Angst: Die Produktion werde leichtfertig aufgegeben, da sie gering geschätzt werde, sie aber nach wie vor Wohlstandsstütze sei. Daher müssen Wirtschaft und Gesellschaft sie wieder mehr in die Mitte rücken und entsprechend wirtschaftspolitisch handeln. Seine Schlussfolgerung: Innovation, Bildung und Forschung fördern.
Diese Forderungen gibt es zuhauf. Aber ohne die Treiber der Wirtschafts- und damit Gesellschaftsentwicklung zu sehen, gelingen keine zweckmäßigen Schlussfolgerungen." Weiterlesen

 

Herwig Heckl schrieb zum Denkzettel Nr. 11:
"Die Rolle von Innovation, Vertrauen und Identifizierung mit Unternehmen sind im Denkzettel 11 ausgezeichnet beschrieben. Es ist in der Tat erschreckend, wie wenig Produkt-Innovation inzwischen in den großen Unternehmen stattfindet. Auf der anderen Seite wird auf Aktionärsversammlungen und bei Pressekonferenzen über Innovation unablässig geredet." Weiterlesen

 

Dr. Brian Bloch kommentiert den Denkzettel Nr. 8:
"I find the contribution on the "Rennaisance of Taylorism" stimulating and interesting. It is remarkable how business strategies and approaches go in and out of fashion over the decades. This Denkzettel describes a currently very significant development with regard to the interaction between production processes and human resources, and demonstrates how managers react to the prevailing business environment, and not always positively or fairly." Weiterlesen

 

Prof. Dr. Robert Wittmann schrieb zu „Compliance":
"Mit großem Interesse habe ich Ihren konstruktiv-kritischen Beitrag zum Themenkreis "Compliance" gelesen. Eine hervorragende Zusammenfassung, die deutlich aufzeigt, dass die Verbindung zwischen überlegener strategischer Positionierung und einem integren und gelebten Wertesystem erst die Freiheitsgrade schaffen, die es erlauben, sich erst gar nicht in den Zwängen einer Compliance-Unkultur wieder zu finden, die jedes rechte Maß verloren hat. Ich werde diesen Artikel in meiner Lehrveranstaltung im Master Financial Management einfließen lassen. Ich freue mich, wenn Sie mich auch weiterhin mit Ihrem "Zündstoff" versorgen, den ich gerne meinen "Stecklingen" der Unternehmensführung an der Hochschule weiter reiche, um deren kritischen Geist anzuregen."

 

Sven Hesselbach kommentiert „Compliance":
„Zurück zur Vernunft - dem kann man nur zustimmen. Es gibt gute Gründe, manches zu reglementieren und zu dokumentieren. Aber nicht jede ungeliebte Aktivität kann mit ‚Compliance' gerechtfertigt werden, nur weil eine echte, vom Geschäft getriebene Begründung fehlt. Viel Geld in Compliance zu stecken, kann aktives Management nicht ersetzen."

 

Klaus Demleitner schreibt über Managerismus.com:
"Managerismus.com ist ein Lichtblick in der Auseinandersetzung mit dem Thema Management. Sowohl die Themenauswahl als auch die Formate eröffnen neue Blickwinkel und Möglichkeiten des Disputs auf und über "Pathologien" in sog. Top-Etagen. Ich habe alle Streit- und Denkschriften gelesen. Die Lektüre ist nicht nur kurzweilig, sondern auch aufschlußreich und treffsicher. Nachfolgend möchte ich ein paar Gedanken zur Diskussion beisteuern:" Weiterlesen

 

Uwe Claussen schreibt zu den Denkschriften:
"Nach dem Lesen der drei Denkschriften bin ich beeindruckt, wie genau sich Ihre Analysen und Beschreibungen mit den Erfahrungen decken, die meine Kollegen und ich in der Praxis von Großkonzernen in den letzten Jahren machen mussten. Mit Ihrer glasklaren Analyse ist es gelungen, Grundprobleme der deutschen Industrie auf den Punkt zu bringen. Hierzu möchte ich gratulieren, insbesondere zu Ihrer Courage, mit diesen Gedanken und in dieser Form an die Öffentlichkeit zu treten.
Mehr noch als die berechtigte und hervorragend begründete Kritik an den aktuellen Verhältnissen hat mich jedoch beeindruckt, dass Sie sich mit Kritik nicht begnügen! Sie machen Vorschläge, wie es besser geht, und ergreifen die Initiative. Die Abkehr von einer kurzatmigen, quartalsgetriebenen Entscheidungshektik und die Rückkehr zu einer nachhaltigen, unternehmerischen Führungsverantwortung ist ein langsamer, schwieriger Prozess, zu dem viele Einzelpersonen und Gruppen ihren Beitrag leisten müssen. Möge Ihre Initiative eine möglichst breite Unterstützung finden! Die Denkschriften und den Internet-Link „Managerismus" werde ich tatkräftig weiter empfehlen."

 

Günther W. Hackenschmidt schreibt zu "Gute Corporate Governance":
"Wenn man die Schrift liest und in etwa die Entwicklung des Themas aus der Historie mitverfolgt hat, kommt man zu dem Schluss, dass es noch einen weiten Weg zurückzulegen gibt. Und dies, obwohl die Prinzipien guter Unternehmensführung schon seit mehr als 30 Jahren durch die Unternehmenswelt vor allem der Großunternehmen geistert. Wie die Schrift zutreffend ausführt, treten Corporate Governance Defizite vorwiegend bei großen Publikumsgesellschaften mit großer, heterogener Eigentümerstruktur auf..." Weiterlesen

 

Dr. Bruno Freund schreibt zu den Denk- und Streitschriften:
"Die Schriften analysieren in knapper und präziser Form die heutige Situation in vielen Großfirmen und regen zum Nachdenken und Handeln an. Hoffentlich werden die Schriften von Verantwortlichen in Wirtschaft aber auch in der Politik zur Kenntnis genommen, um Wirkung zu entfalten. Machen Sie weiter so!"

 

Gerth Klos schreibt zum Denkzettel Nr. 4 "Titel-Helden. Ehrenhalber?":
"Erfrischend geschrieben, was an Peinlichkeiten die letzten Jahrzehnte anfüllte. In Rückbesinnung auf sogenannte überalterte Weisheiten fällt mir nur ein: "Hochmut kommt noch vor dem Fall". Ich wünsche dem Autor ein breites Publikum, damit diese Unsitte, mit der einerseits die Eitelkeit befriedigt, aber anderseits der Abstand zur Masse dokumentiert werden sollte, von den Universitäten im eigenen Interesse der Glaubwürdigkeit zurückgeschraubt wird."

 

Paulus Glaswinkler schreibt zu Managerismus:
"Mich hat die Homepage http://www.managerismus.com sehr beeindruckt. Ich habe die Denkschriften, Denkzettel und Zusammenfassungen genau gelesen und stimme mit den Inhalten vollkommen überein. Natürlich fehlt mir die praktische Erkenntnis und Erfahrung – ich war ja nie Angestellter, sondern immer nur in eigener „Regie" tätig. In einer Rubrik der Website ist auch der Einfluss des ungebremsten Finanzmarktes auf das Verhalten von „Manageristen" beschrieben. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Zusammenhang die Hauptursache der Fehlentwicklung... " Weiterlese

 

Prof. Dr. B. Eidenmüller schreibt zu den Themen "Managerismus" und "Outsourcing":
"...mit Interesse lese ich im Internet Ihre Veröffentlichungen über Managerismus sowie Ihre Broschüren zu den sachbezogenen Themen, und ich finde es gut, dass Sie mit Ihren Kollegen diese für unsere Gesellschaft so wichtigen Themen aufgegriffen und Ihre Meinung so deutlich geäußert haben. Möge Ihre Initiative von vielen wirtschaftlich interessierten Bürgern sowie von Verbänden voll unterstützt werden. Es ist nicht nur das Fehlverhalten einzelner Manager, das heute angeprangert wird und die ganze „Zunft" in Misskredit bringt, es sind auch die Fehler von Führungskräften, die unserer Wirtschaft schaden und über die viel zu wenig berichtet werden." Weiterlesen

 

Dr. Oliver Prause schreibt zum Thema „Outsourcing":
Die Denkschrift zum Thema „Outsourcing – Wozu?" gibt nicht nur zum Denken, sondern weist auch auf die faulen Stellen in unserem Wirtschaftsleben hin. Die Schrift dokumentiert auf sehr eindringliche Weise die wesentlichen Entwicklungen bei Standortverlagerungen von deutschen Unternehmen ins Ausland. Zwei Feststellungen sind hier essentiell: Die überragende Bedeutung der Verlagerung aus Kostengründen und die unzureichenden Anstrengungen bei der Optimierung des bestehenden Standorts." Weiterlesen

 

Norbert Roth schreibt zum Thema „Outsourcing":
"Es wird derzeit viel über Management-Fehler gesprochen in diesem Land – und das nicht zu Unrecht. Die Auswirkungen sind offensichtlich. Man wirft dem Management fehlende Voraussicht vor, das Versäumnis, Technologietrends frühzeitig zu erkennen, und die Neigung, Wettbewerbsprobleme primär mit dem Abbau von Arbeitsplätzen lösen zu wollen." Weiterlesen

 

Bernd Hilmer schreibt zum Thema „Managerismus":
"Mir kam der Gedanke, daß die aktuelle Finanzkrise – genauer Bankenkrise – ebenfalls die These vom Managerismus bestätigt...". Weiterlesen

 

Prof. Dr. Peter Nyhuis schreibt zum Thema „Outsourcing":
"Ich habe soeben die Denkschrift 'Outsourcing – wozu?' gelesen – nein, eher verschlungen...". Weiterlesen

 

Dieter Weber schreibt zum „Managerismus":
"Die oben in aller Kürze dargestellte Zusammenfassung der Entwicklung des Managements zum Managerismus kann noch durch folgende Aspekte ergänzt werden: Arbeitsteilung und Globalisierung." Weiterlesen

 

Eckard v. Leesen schreibt zum „Outsourcing":
"Ein (gut beschreibender) Kernsatz der Schrift lautet: „In der betrieblichen Praxis wird mit großer Regelmäßigkeit gegen das Gebot verstoßen, Prozesse im Gesamtzusammenhang zu sehen und zu managen." Weiterlesen

 

Werner Mühlberger schreibt zum „Managerismus":
"Schon die Titelseite ist für viele studierte, analytisch, linkshirnig denkende Manager suspekt. Haben sie doch gerade gelernt, sich logisch, analytisch und mit Methode in ihre Positionen zu bringen und ihre Mitarbeiter durch Strategien, Pläne und sonstige Vorgaben zu steuern und auf Kurs zu halten." Weiterlesen

 

Ton de Groot schreibt zur „Planwirtschaft":
"Ja, ich habe mittlerweile alle 52 Seiten gelesen und bin beeindruckt, wie 'praxisgenau' die traditionelle Plan- und Budget-Prozesse beschrieben worden sind." Weiterlesen

 

Gerth Klos schreibt zur „Planwirtschaft":
"Natürlich haben Sie recht mit Ihren Thesen, mit der Überbesetzung von BWL-Abgängern in der Unternehmensplanung und -leitung." Weiterlesen

 

Jens Kiesel schreibt zur „Planwirtschaft":
"..., obwohl ich (bisher) nur den Überblick zu „Managerismus" (treffende Begriffs-Kreation!) und die Zusammenfassung zu "Planwirtschaft in Unternehmen" gelesen habe, gratuliere ich zum längst überfälligen Diskurs über die "eingefahrenen und ausgetrampelten Wege"..." Weiterlesen

 

Dr. Christian Stadler schreibt zur „Planwirtschaft":
"Es ist immer eine Freude, von erfahrenen Praktikern Einblicke in Abläufe großer Unternehmen gewinnen zu dürfen". Weiterlesen