
Nachhaltigkeit und CFOs
Das Internetportal CFOworld.de und das exklusive CFOworld Magazin bieten einen einmaligen Mix an Fach- und Management-Themen für Finanzentscheider im deutschsprachigen Raum. Die ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit ist hierbei ein wichtiger Themenschwerpunkt. Rudolf. X. Ruter, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sowie Leiter des Arbeitskreis „Nachhaltige Unternehmensführung“ in der Schmalenbach-Gesellschaft Betriebswirtschaft e.V. (AKNU) befasst sich regelmäßig mit Fragen der Nachhaltigkeit. Herr Ruter ist zudem Mitglied des Beirats Financial Experts Accociation e.V und im Beirat des Deutschen CSR-Forums. Seine Kolumnen zum Thema "Nachhaltige Unternehmensführung" erscheinen auf CFOworld.
Ethik-Management fürs Controlling einsetzen
Regeln und Normen für Manager
9. Dezember 2011
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BurnOut - Wie wir eine aus den Fugen geratene Wirtschaft wieder ins Lot bringen von Peter H. Grassmann (152 Seiten, oekom verlag München, 2010, SBN-13: 978-3-86581-191-2).
Von einem nachdenklichen Top-Manager wird die Frage gestellt, wie man nach den marktliberalen Auswüchsen und manageristischen Entgleisungen zu einem verantwortlichem, generationenbewussten Wirtschaften kommt. Eine stärkere Beteiligung der Zivilgesellschaft des Einzelnen ist unumgänglich: als Verbraucher und Stifter von Gemeinsinn und von Organisationen(NGOs)/Initiativen, die der Bindung an Werte und gesellschaftlicher Verantwortung verpflichtet sind. Unverzichtbar ist ein Ordnungsrahmen, der Mitte hält zwischen Markt und Gemeinschaft. In der jetzigen Zeit ist Empörung en vogue. Soll aber Wirkung entstehen, muss sich Empörung in Engagement verwandeln.
17. Juni 2011
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Marktwirtschaft mit Anstand
Das Projekt Ökoethik.de ermuntert Wirtschaft und Zivilgesellschaft, sich verstärkt auf die Kraft eigenverantwortlicher Selbstregulierung zu besinnen. Gemeinsam geht es um die Steuerung unserer Märkte in ökosozialer Verantwortung, es geht um Marktwirtschaft mit Anstand. Wir fordern dazu die Definition von branchenspezifischen Wertekodizes für Problembereiche, mehr direkten Dialog zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft und die Unterstützung verpflichtender Selbstverwaltung durch Gesetzgeber und Wirtschaftsverbände. Es geht um mehr Eigeninitiative der Unternehmen im Verbund, aber auch um die Wiederbelebung der Pflicht zu Anstand und Fairness als Teil des traditionellen Standesrechts. Es geht um eine humanere, ökosoziale Marktwirtschaft.
Ökoethik.de
27. April 2011
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Groß ist Ungeschickt
Leopold Kohr im Zeitalter der Post-Globalisierung von Michael Breisky (Passagen Verlag: ISBN 978-3-85164-924-5).
Dieses 120-seitige Buch schildert das optimistische Menschenbild von Leopold Kohr, dem Begründer der Small-is-beautiful-Bewegung, seine Skepsis gegenüber großen Ideen und sein an natürlichen Grenzen ausgerichtetes Gesellschaftsbild. Seine Lehre wird in kritischer Distanz an der jüngsten Geschichte gespiegelt und auf aktuelle Megatrends bezogen. Herausgearbeitet wird die Relevanz seiner Thesen in der Ära der Post-Globalisierung.
22. Dezember 2010
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Leopold Kohr - Die Lehre vom rechten Maß
„Wann immer Probleme übermächtig zu werden drohen, sind die Gründe dafür Ausufern, Unüberschaubarkeit und Maßlosigkeit.“
Diese These ist untrennbar mit dem Namen Leopold Kohr (1909 – 1994) verbunden: Univ.-Prof., Sozialphilosoph/-ökonom, Träger des Alternativen Nobelpreises (1983), Weltbürger.
Das Buch dazu: Die Lehre vom rechten Maß (Mit einem Vorwort von Jakob von Uexküll) – Otto Müller Verlag Salzburg/Wien, 2006. Mehr unter www.leopoldkohr.com
20. September 2010
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Was einen Ehrbaren Kaufmann ausmacht, darüber können Sie sich ein umfassendes Bild machen auf dem Informationsportal Institut für Management der Humboldt-Universität zu Berlin Der ehrbare Kaufmann.
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“Sind Unternehmer die besseren Manager?” Kommentar zur Veranstaltung der Hanns Seidl Stiftung:
Es kann nicht genug getan werden, Vertretern soliden, nachhaltigen Wirtschaftens, verantwortungsvollen Unternehmern ein Podium zu geben. Graf zu Castell-Castell und Karl Ludwig Schweisfurth sind solche; und davon gibt es gottlob mehr als man landläufig weiß. In den Medien kommen sie nicht, auf jeden Fall zu wenig vor; im Bundeskanzleramt werden die “Großen” angehört. Die politische Untergewichtung des guten Mittelstandes ist ein ständiges Manko.
Die von Herrn Ogger deutlich angesprochene Schwäche der Aufsichtsorgane v.a. bei großen Publikumsgesellschaften ist eine chronische Schwäche in der Wirtschaft. Dieses Versagen hat zu den bekannnten, zu spät entdeckten und zum Teil immer noch bestehenden Auswüchsen geführt: Korruption, maßlose Vergütungen, Abwälzung von Kosten auf die Gesellschaft.
Um einen Fall anzuführen: Wer trägt die Folgekosten aus dem früheren, ungezügelten Import von billigen, nicht ausgebildeten Arbeitskräften? Natürlich die Allgemeinheit. Der notwendige Strukturwandel wurde so hinausgezögert, wie die Stahlindustrie und die Kohleförderung zeigen, und die nachfolgende Generation vieler – nicht aller! – Migranten ist zu einem Beschäftigungs-und Integrationsproblem herangewachsen, um das sich die Verursacher keinen Deut scheren.
Was fehlt ist ein sozialer Konsens, dazu, was sich auf jeden Fall nicht “gehört”. Dazu zählt beispielsweise das schmähliche, durch Aufsichtsräte ermöglichte Verhalten von Führungspersonal im früheren Arcandor-Konzern: die Herren Middelhoff und Eick (“6 Monate – 10 Millionen”). Da fehlte eine gehörige Maßregelung durch die Vertreter der Steuerzahler (sie werden über die Folgen der Insolvenz unfreiweillig daran beteiligt) und die Wirtschaftsverbände, von denen diese Manager vertreten sind. Wo blieben die Stimmen der aufrichtigen Manager-Kollegen? Wo zeigt sich die Bereitschaft, rufschädigende Vorfälle offen an den Pranger zu stellen? Wen wundert‘s, wenn es um das Image der Manager(isten) so schlecht bestellt wie noch nie?
Eine Demokratie, ein Gemeinwesen ist eine Einheit, nicht ein Nebeneinander selbstsüchtig agierender Gruppen und von anonymen Transfereinkommen Abhängiger. Soll die Marktwirtschaft nach dem Ideal der Gründerväter gelingen, müssen des gesellschaftlichen Zusammenhanges wegen Auswüchse zurückgeschnitten werden – oder anders gesagt – der Managerismus eingefangen werden.
19. April 2010
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Der Arbeitskreis "Nachhaltige Unternehmensführung" der Schmalenbach-Gesellschaft engagiert sich für ein bleibendes Thema, das alle angeht. Unter www.aknu.org erfahren Sie die Ziele und lesen im Bereich „Klartext“ Stellungnahmen.
Die folgende Stellungnahme von Manfred Hoefle bezieht sich auf den Unterschied zum Managerismus:
Maßhalten und Verantwortung
13. Dezember 2009
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Im BWL-Lexikon des Verlages Lucius & Lucius erläutert Prof. Marcell Schweitzer (Tübingen) den Begriff "Managerismus".
Autoren: Franz X. Bea, Roland Helm, Marcell Schweitzer, ISBN 978-3 -8282-0428
21. Oktober 2009
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Im Harvard Business Manager 7/2007 wurde der Begriff "Managerismus" in das Harvard Online Lexikon aufgenommen.
Download als PDF
Harvard Business Manager
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Robert Reich hat in seinem Buch interessante Analysen und quergedachte Ansätze entwickelt:
„Ein Unternehmen hat die Aufgabe, das Spiel der Wirtschaft so aggressiv zu spielen wie möglich. Wir als Bürger müssen Unternehmen daran hindern, die Spielregeln selbst festzulegen. Das ist die Herausforderung. Wir müssen den Superkapitalismus hindern, auf die Demokratie überzugreifen. Alles andere ist Zeitverschwendung.“
R. Reich ist Professor an der University of California und war Arbeitsminister unter Bill Clinton.
"Superkapitalismus – Wie die Wirtschaft unsere Demokratie untergräbt"
Campus Verlag, Frankfurt, 2008, ISBN: 978-3-593-38567-9
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Helmut Maucher, früherer Chef von Nestlé, hat in seinem neuen Buch auch das Thema "Unternehmer" und "Manager" thematisiert:
"Management Brevier: Ein Leitfaden für unternehmerischen Erfolg"
Campus Verlag, Frankfurt, 2007, ISBN: 978-3-593-38280-7.
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Eine interessante Gegenüberstellung amerikanischer und
deutscher Wertvorstellungen und Verhaltensweisen in der Gesellschaft
allgemein und in Unternehmen im besonderen findet sich bei Ulrike
Reisach:
"Die Amerikanisierungsfalle. Kulturkampf in deutschen Unternehmen",
Econ, Berlin 2007, ISBN: 978-3-430-20007-3
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Von Jürgen Dunsch in der FAZ: „Die Planwirtschaft der Unternehmen“ vom 06. April 2005
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In Macht und Machtmissbrauch im Betrieb (Erstveröffentlichung in PERSONAL) geht Prof. Ulrike Reisach auf die Strukturen von Macht und die deren Kontrollmöglichkeiten ein.
Courage statt Karriere - Prof. Ulrike Reisach und Stefanie Sohm plädieren für eine „offene“ Unternehmenskultur; zum Vorteil des Unternehmens und der Gesellschaft.
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Es gilt vom Exportweltmeister zum Wertschöpfungsweltmeister werden!!
Ziel des Instituts ist es, durch sein Wirken einen Beitrag zu nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg bei einem schonenden Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen zu leisten.
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In der Zeitschrift für Planung und Unternehmenssteuerung (ZP) ist der Aufsatz
Fehlentwicklungen und Therapien bei Planung und Budgetierung
Erfahrungen und Thesen aus langjähriger Praxis in Industrieunternehmen
erschienen.
"Planwirtschaft & Budgetierung vor dem Aus" war das Thema der
ersten Streitschrift in der Serie Managerismus. Die Richtigkeit der
Zustandsbeschreibung wurde von vielen großen Unternehmen
bestätigt. Bei der Benennung der Ursachen waren die Meinungen zwar
auch im akademischen Lager geteilt, aber die vorgeschlagene Therapie
erhielt grundsätzlich Zustimmung – außer von den
Planungsleuten, sie reagierten mit Ignoranz bis Abwehr. Wen wundert's?
Fehlentwicklungen und Therapien bei Planung und Budgetierung
7. Juni 2008
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Das BMBF-Forschungsprojekt GVP – Globales Variantenproduktionssystem ist ein umfassender Ansatz zur Stärkung von Produktion und Montage. Als Partner wirkt hier unter anderem das Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) der Leibniz Universität Hannover www.ifa.uni-hannover.de mit.
BMBF-Forschungsprojekt GVP: Globales Variantenproduktionssystem zur Stärkung der deutschen Industrie – www.gvp-projekt.de
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