Nummer 23

Parabusiness — Die Vorherrschaft der USA

In den USA ist "Die nachindustrielle Gesellschaft" (1973/1975) des Soziologen Daniel Bell in weiten Teilen des Landes "rostige Realität" geworden. Dagegen hat das Parabusiness, das sind die Geschäfte rund um das Management, eine ungeahnte Blüte erfahren. Akteure und Profiteure dieses globalisierten Sektors waren vor allem US-Unternehmen. Von der Geschichte, den Gefahren und der notwendigen, aber schwierigen Gegensteuerung handelt diese Denkschrift.
15. Februar 2017

 

Nummer 22

Para-Government - Zum problematischen Verhältnis des Staates zu externen Beratern

Das Beratungsgeschäft für den öffentlichen Sektor in Deutschland boomt. Das hat viele Gründe. Einmal sind es die Auftraggeber in Politik und Verwaltung, die krisenhafte Zustände zulassen, zum Beispiel die Nichtregistrierung von "Flüchtlingen", ebenso der seit Jahren verschleppte Datenabgleich zwischen ministeriellen und Länder-Silos oder die Unfähigkeit zu Reformen in der Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik. Dann "besorgen" sich Berater das Geschäft selbst, indem sie Bedrohungen an die Wand malen, die selbstredend ohne sie nicht zu meistern sind. Davon und wie man dem abhelfen kann, handelt diese Denkschrift.
27. Dezember 2016

 

Nummer 21

Die Wucherung des "Parabusiness"

Die Umarmung und Abschöpfung durch Berater, Investmentbanker, Wirtschaftsprüfer und andere "Helfer". Das Gegenteil von organischem Wachstum ist die Wucherung. Auf verschiedene Weise kann sie verlaufen: durch immer komplexer gemachte Prozesse und Systeme, durch ständigen Wechsel von Konzepten, durch die eigenwillige Zerstörung von Bewährtem. Eine solche Wucherung ist das Parabusiness. Wer dazu gehört, wie diese Geschäfte betrieben werden und wie man den ganzen Sektor auf ein zuträgliches Maß zurückführen kann, davon handelt diese Denkschrift. Weitere zu diesem Themenkreis werden folgen. 
16. November 2016

 

Nummer 20

Gegen die Aushöhlung von Moral - Was Unternehmen dagegen tun können ?

Moralisches Verhalten hat einen schweren Stand, vor allem unter den erschwerten Bedingungen einer sich globalisierenden und zunehmend "nominalen" Wirtschaft. Besonders gefährdet sind (über)große Unternehmen, Megakonzerne. Beschreibungen moralischer Aushöhlung gibt es zuhauf. Wo angesetzt werden muss, davon handelt diese Denkschrift.
13. September 2016

 

Nummer 19

Gründe und Wege zu einer "Charta Digitalis" - Über die notwendige gesellschaftliche und rechtliche Gestaltung der Digitalisierung.

Man weiß, dass technischer Wandel Fluch und Segen zugleich sein kann. Die Digitalisierung (und mit ihr das Internet, Big Data und Künstliche Intelligenz) hat Beides in Fülle. Damit der Fluch nicht überhandnimmt, braucht es eine feste, "sichtbare Hand"; eine, die den Menschen in die Mitte stellt und auf das richtige Maß achtet. Diese Denkschrift ist Anmahnung und gibt Wegweisung. 
13. Juli 2016

 

Nummer 18

Transaktion oder Innovation – das ist die Frage

Käufe und Verkäufe von Unternehmen/-steilen am Beispiel Siemens – Es geht um Grundausrichtungen. Diese stimmen bei Siemens schon lange nicht so recht, weil das Management zwar für jede Transaktion mehr oder weniger gute Argumente hatte, im Ganzen aber vom Innovationsweg abgekommen ist. Zum ersten Mal wurde die lange Geschichte der Transaktionen aufbereitet. Und es wurden Lehren daraus gezogen, auch für andere große Unternehmen.
8. Januar 2016

 

Nummer 17

Innovationsschwäche bei Siemens – Wie Shareholder Value die Innovation verdrängte

Innovationsstärke entscheidet, ob ein Unternehmen im Wettbewerb führend oder Mitläufer ist. Wie eine Reihe andere Großunternehmen hat Siemens viel von seiner innovatorischen Dynamik eingebüßt, seit sich das Unternehmen dem Shareholder Value (SHV) Mitte der 1990er-Jahre verschrieben hat. Der bevorstehende 200ste Geburtstag des Firmengründers Werner von Siemens soll Anlass werden, wieder seinem historischen Auftrag gerecht zu werden. 
20. November 2015 

 

Nummer 16

Culture Change - Anspruch voller Widersprüche

Management hat seine Moden. Zwischen diesen und dem Substantiellem zu unterscheiden, ist nicht schwierig. Eine Rückschau auf die vielen Modeerscheinungen liefert den ersten Hinweis, den zweiten die verwendete Sprache und den dritten die offenkundigen Widersprüche von Anspruch und Wirklichkeit. Bei "Culture Change" ist das im Besonderen der Fall, wie diese Denkschrift darlegt.
12. Oktober 2015

 

Nummer 15

Staat - Wegbereiter von Innovation

Es heißt, man soll aus der Geschichte lernen: Danach waren Perioden, in denen der Staat seine Aufgabe, Innovationen zu fördern verständnisvoll und kraftvoll erfüllt hat, fruchtbar. Länder und Regionen, die besonders innovativ sind, tun es ebenso. Ist Politik zu sehr mit Ausbesserungen und Gegenwartsbewältigung beschäftigt, hat Innovation einen schlechten Stand, wie in unserer Zeit. Dass es anders werden muss, fordert diese Denkschrift.
3. Februar 2015 

 

Nummer 14

Gründen in Deutschland: Warum es nicht richtig läuft - was anders werden muss

Deutschland war ein Gründerland - vor mehr als hundert Jahren, als Universitäten exzellent waren, Unternehmer hohes Ansehen genossen, Banken sich als Financiers junger Unternehmen verstanden und der Staat sich wenig einmischte.
Längst ist Deutschland kein Gründerland mehr. Gründungskonzepte sind aus USA importiert, Venture Capitalists sind zögerlich, Angst vorm Scheitern ist weitverbreitet, der erste Anschubfinanzierer ist der Staat. Wie es dazu kam und warum es anders werden muss, davon mehr ....
1. August 2014

 

Nummer 13

Innovationsschwäche ­­– Existenzielle Herausforderung der Großunternehmen

Großunternehmen haben durch ihre Marktmacht zweifellos Vorteile. Von Ausnahmen abgesehen haben sie jedoch einen "eingebauten" Nachteil: Selbst sind sie wenig innovativ - entgegen allen Eigendarstellungen. Lesen Sie dazu Ungewöhnliches und Provokantes.
27. Mai 2014

 

Nummer 12

Die Zukunft der Produktion in Deutschland

Ein Doyen der Produktionswirtschaft, Prof. Dr. B. Eidenmüller, plädiert mit Nachdruck für den hochwertigen Produktionsstandort. Er benennt aber auch die Mankos, skizziert die Richtung der Weiterentwicklung und verweist auf den gemeinhin übersehenen Bedarf an einfachen Arbeitsplätzen.
29. Oktober 2013 

 

Nummer 11

Wie Abschöpfung Unternehmen und Gesellschaft ruiniert

Die Wirtschaft muss wieder lernen, dass nicht alles zu machen ist, was Macht und Gewinn verspricht. Am Beispiel der Unternehmensführung werden Abschöpfung und Wertschöpfung gegenübergestellt. Der Staat ist gefordert, eine Erneuerung zu vollziehen hin zu einer Sozialen Marktwirtschaft 2.0. Ordnungspolitik ist kein historisches Relikt; sie muss wieder zum Imperativ für die Wirtschaft werden. 
28. September 2013

 

Nummer 10

Vorstandsvergütung - so kann es nicht weitergehen

Vorstandsvergütung ist ein Schlagzeilenthema geworden. Es muss aber ein dauerhaftes gesellschaftspolitisches Anliegen werden. Wieso? Was gehört geändert? Dies erfahren Sie in der über die hiesigen Verhältnisse und über den Moment hinausreichenden Sicht der Dinge.
3. Juni 2013

 

Nummer 9

McKinsey – die Insider-Company

Missbrauch von Vertrauen ist schändlich, immer und überall. Es gibt jedoch Abstufungen. Besonders schändlich ist der Missbrauch, wenn er von der Spitze einer Organisation begangen wird, die sich rühmt, Hüterin des Vertrauens der Klienten zu sein. Nehmen Sie Einblick in eine fast vergessene, unglaubliche Geschichte!
13. März 2013

 

Nummer 8

Der industrielle Niedergang der USA – Lehren für Europa

Kommt es zu einer Re-industrialisierung Amerikas? Zweifel sind angebracht, auch wenn seit Jahrzehnten Industriejobs wieder zum Thema eines Wahlkampfes wurden. Erfahren Sie in diesem Übersichtsbeitrag von Manfred Hoefle, wie es zu diesem unglaublichen Schwund des produzierenden Sektors kam und warum es so schwierig ist, daran was zu ändern. Welche Lehren sind für Europa zu ziehen?
7. Dezember 2012

 

Nummer 7

Nokia Siemens Networks (NSN) - Chronologie eines anhaltenden Führungsversagen

Das ist die kurze Geschichte des nach EADS größten europäischen industriellen Joint-Venture. Es werden Ursachen aufgedeckt und Lehren aus dem Misserfolg eines verheißungsvollen Vorhabens gezogen. Ernüchternd ist, dass der letzte große Pfeiler einer deutschen Traditionsbranche gefallen ist. Deprimierend ist, dass es kaum jemanden kümmert.
24. September 2012

 

Nummer 6

Zeit für eine Neuausrichtung der BWL/Managementlehre

Wie kaum ein anderes Fach wurde die BWL zum Spiegelbild von Wucherung, Nivellierung und Verschulung des Bildungssystems. Die Klassifizierung lässt sich - grob - erweitern um Amerikanisierung, Realitätsschwund bzw. Überbetonung der Nominalwirtschaft und Wertfreiheit. Wie es dazu gekommen ist und warum die BWL/Managementlehre von den krisenhaften Erscheinungen der Wirtschaftswelt unbeeindruckt bleibt, wird erklärt. Was aber wichtiger ist: Es werden pragmatische, auch ungewohnte Reformvorschläge zur Diskussion gestellt. Genug Stoff für eine knappe Denkschrift!
24. Februar 2012

 

Nummer 5

Too Big To Fail versus Rechtes Maß – Zum Dilemma übergroßer Unternehmen

Ist Siemens zu groß? Welche Unternehmen sind systemrelevant? In dieser Denkschrift werden an Beispielen Fragen zur Führbarkeit gestellt, die unterschätzten Nachteile von Größe umfassend aufgelistet, die dahinter stehenden Veranlagungen und Zwänge behandelt, die Logik von Größe hinterfragt. Und was am Wichtigsten ist: Es werden konkrete Vorschläge zur Begrenzung von Größe vorgebracht.
21. Juli 2011

 

Nummer 4

„Die schwindende Rolle der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) in Deutschland und der Ausstieg von Siemens: Gründe und Lehren".

Wie es dazu kam, davon ist wenig bekannt. Noch weniger ist bewusst, was dies bedeutet. Lesen Sie - auf kurzen 20 Seiten - zur Geschichte dieser traditionsreichen Schlüsselbranche, zu Hintergründen und Schlussfolgerungen.
29. Juli 2010

 

Nummer 3

Gute Corporate Governance

Ein denkwürdiger Beitrag zur Unternehmensaufsicht, einem Anliegen, das alle angeht. Die Nennung von Akteuren/CEO und die Beispiele DaimlerChrysler und Siemens machen Entwicklungen, Ursachen und Reformvorschläge anschaulich.

 

Nummer 2

Outsourcing

Verlagern bleibt eine nachrangige Option. Es werden die häufig unzulänglichen Gründe aufgedeckt und robuste Lösungen vorgeschlagen.

 

Nummer 1

Planwirtschaft in den Unternehmen

Die Zeit von Non-Budgeting und Lean Planning ist gekommen. Die Planwirtschaft beruht auf falschen Denkweisen. Es geht konkret um Agilität, Aktionsorientierung und vernünftiges Handeln, kurz: alles muss sich um den unternehmerischen Auftrag drehen.
21. Juli 2011