Managerismus

Diese Initiative steht für verantwortungsvolle Unternehmensführung, unabhängig, offen, nicht kommerziell, von engagierten Personen getragen.

Managerismus bezeichnet eine Fehlentwicklung der Unternehmensführung und Managementkultur, die durch die Vereinnahmung des Unternehmens durch ein angestelltes Management, eine einseitige Kapitalmarktorientierung und Distanz zu den Mitarbeitern gekennzeichnet ist.

 

 

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NEUE BEITRÄGE

 

Denkzettel Nr. 62 ist erschienen

Claus Hipp: Ökounternehmer - Praktiker der Katholischen Soziallehre

Die Unternehmerportraits werden fortgeführt mit dem Senior-Chef des gleichnamigen Herstellers von Babynahrungsmitteln.
Erfahren Sie zudem was hinter den persönlichen Eigenschaften Beständigkeit, Bescheidenheit und Vielseitigkeit steht. Mehr

 

Denkzettel Nr. 61 

Frank Stronach: Selfmade man - Unternehmer - Patriarch

Den Auftakt zu einer Serie von Unternehmerporträts macht Frank Stronach, der kanadisch-österreichische Selfmade man, Gründer und Konzernchef von Magna International. Er ist neben seinem internationalen industriellen Engagement größter Rennstallbesitzer Nordamerikas, Biobauer und war zeitweise sogar Parteiführer. Seine Lebensphilosophie sieht er in Pegasus symbolisiert, der den Drachen besiegt. Dass das Gute obsiegt, ist sein fester Glaube. Mehr
Juli 2020

 

Denkschrift Nr. 39

Vom Taylorismus zum Managerismus – und danach

Der Managerismus ist eine Deformation guter Unternehmensführung, die gegen Ende der 1970er-Jahre in den USA ihren Anfang nahm. Wie er sich in den verschiedenen Wirtschaftsräumen ausgebreitet hat, davon handelt diese Denkschrift. Dass und warum besonders Deutschland infiziert wurde, ist eine bedenkenswerte Beobachtung. Mehr
Juni 2020

 

Denkzettel Nr. 60 

Robert Bosch (1861-1942) – Industrieller und Wegbereiter der Sozialen Marktwirtschaft

Lesen Sie in seinen Worten, was den Bosch-Geist ausmacht und wie er bis heute wirksam ist. Lassen Sie sich daran erinnern, welchen Beitrag Robert Bosch für das Unternehmen und darüber hinaus für die Gesellschaft geleistet hat. Mehr 
Mai 2020

 

Denkzettel Nr. 59  (Englisch)

Frauenquoten sind schlecht für die Wirtschaft

Frauenquoten für den Aufsichtsrat sind umstritten, verbreiten sich aber rasch. Immer häufiger wird ein Geschlechtergleichgewicht bei Vorständen vorgeschlagen. Es gibt Gründe, warum es ein Ungleichgewicht gibt und jeder sollte untersucht und ggfs. beseitigt zu werden. Wie auch immer, Frauenquoten sind jedenfalls der falsche Ansatz; sie sind eine schlechte Lösung – für die Frauen und für die Wirtschaft.  Mehr
April 2020

 

Denkzettel Nr. 58

CORONA und Managerismus - Es gibt kein gutes Management im falschen

Was haben die Beiden miteinander zu tun? Krisen legen offen: Top-Manager, die rücksichtslos handeln, nur den eigenen, augenblicklichen Vorteil verfolgen und in solche, die vorsichtig, verantwortlich sind und das Gemeinwohl im Blick haben. Dieser Denkzettel liefert Anschauungsmaterial und mahnt zur Rückkehr zu einer soliden Unternehmensführung. Mehr
April 2020

 

Denkzettel Nr. 38 - Teil 2

BOEING – Ein von der „GE-Kultur“ geprägtes Managementversagen (Teil 2) 

Die CEOs und ihre Praktiken
Den Anfang nahm die „GE-Boeing-Disease“ schon vor 20 Jahren. Sichtbar fatal wurde die kranke Kultur im Zusammenhang mit den 737MAX-Abstürzen. Dieser Teil geht den Verursachern und den Ursachen auf den Grund. Mehr
März 2020

 

Denkschrift Nr. 38 - Teil 1

BOEING – Ein von der „GE-Kultur“ geprägtes Managementversagen (Teil 1)

Was von der Boeing-Kultur zu halten ist.
Der Hoffungsträger 737MAX ist zum Albtraum für Boeing geworden. Im ersten Teil der Denkschrift werden prononcierte Meinungen (in Englisch) zu diesem einstigen Vorzeigeunternehmen vorgestellt. Mehr
Februar 2020

 

Denkschrift Nr. 37 

Siemens und Innovation - ein angespanntes Verhältnis

Diese Denkschrift befasst sich mit Innovation, dem Lebenselexier von Siemens und des Industriestandortes Deutschland.
Sie ist auch eine Würdigung der Ära Kaeser, unaufgeregt kritisch, konstruktiv, abseits von Twitter-Botschaften und medialer Aufwallung
mit einem hoffnungsvollen Schluss. Mehr
Januar 2020

 

Denkzettel Nr. 57 

Wir haben geliefert: Warum die Amazon-Logik keine Lösung für die Herausforderungen der Transformation ist

Dass Sprache (viel) verrät, ist eine zeitlose Erfahrung. Dieser Denkzettel führt aus, was für eine gelingende Transformation notwendig ist. Mehr
Dezember 2019

 

Denkschrift Nr. 36 

Die unterschätzte Wucht der Digitalisierung

Spät, doch immer mehr wird bewusst, dass die Digitalisierung die Stellung von Nutzern/Konsumenten und den Bereitstellern von Diensten radikal verschoben hat. Das geht so weit, dass der ‚private Raum‘ marginalisiert wird. Die angeblich neutrale Digitalisierung wurde nahezu unbemerkt zum mächtigsten Instrument der Beherrschung in Wirtschaft und Gesellschaft. In diesem Teil (nach Denkschrift 35) des dreiteiligen Zyklus zur Postindustriellen Revolution steht der Faktor Macht im Zentrum. Mehr
November 2019

  

Aktuell

Shareholder Value passé?– Die unglaubwürdige Verlautbarung des US-Business Round Table (BRT)

Der Shareholder Value ist die seit den 1980ern vorherrschende Führungspraxis börsennotierter Unternehmen; sie täuscht vor, im Dienst der zumeist anonymen Aktionäre zu handeln. In Wahrheit geht es fast immer um eine Selbstprivilegierung des Top-Managements. Darum hat sich der SHV so lange gehalten. Das gilt es, mit Blick auf die angekündigte Abkehr zu bedenken. Mehr

 

Aktuell

General Electric (GE) - ein (ent)täuschender Konzern

Die Leistungen des legendären CEO, Jack Welch und seines Nachfolgers Jeff Immelt wurden in Managerismus wiederholt hinterfragt, als in deutschen Medien GE als Referenz gehandelt wurde.
Die wechselhafte Geschichte von GE wurde unter Denkschrift Nr. 29 beschrieben. Die jüngsten Betrugsvorwürfe lassen nichts Gutes erwarten. Mehr

 

Denkschrift Nr. 34 

Warum viele Dax-Konzerne schwach abschneiden

Dass Größe allein überheblich macht, ist eine alte Erfahrung. Das belegen deutsche Publikumsgesellschaften, jede auf ihre Art und doch in vielem gleich.Lange dauerte es, bis klar wurde, dass der frühere Glanz verblasst und viel Substanz verloren gegangen ist. Dafür tragen Management und Aufsichtsrat gemeinsam Verantwortung.
Sie wollten „amerikanisch“ werden - insbesondere bei den Bezügen und Managementpraktiken, „deutsch“ dort bleiben, wo es dem Image gut tat. Während die Hidden Champions muskulöser geworden sind, leiden diverse Dax-Konzerne an Muskelschwund. Die drei wichtigsten Gründe werden in dieser Denkschrift offengelegt. Mehr
Juli 2019

 

Aktuell

McKinsey – ein vertrauenswürdiges Unternehmen?

In „Our mission and values“ verspricht das Beratungsunternehmen, hohe ethische Standards zu befolgen. Im Falle der „Opioid crisis“ verhält es sich ganz anders. Lesen Sie diese aufschlussreiche Geschichte in Ergänzung zur Denkschrift McKinsey – Kapitalismus pur. Mehr
4. Juli 2019

 

Denkzettel Nr.  56 

Die Grenzen der Automatisierung – Einsichten und Lehren

Dieser Beitrag soll Orientierung geben. Denn Automatisierung wird häufig einseitig, ohne den Menschen gesehen. Dr. Bodo Eidenmüller hat den Prozess der Automatisierung über viele Jahre bei Siemens mitgestaltet, pionierhaft Erfahrungen aus Japan transferiert und ist ein engagierter Beobachter von allem, was unter Industrie 4.0 figuriert. Nur eine von Erfahrung getragene Einbindung der Arbeiterschaft ist zielführend - so seine Überzeugung. Mehr
Juni 2019

 

Denkschrift Nr. 33

McKinsey – Kapitalismus pur

Seit den 1990-er Jahren hat sich McKinsey zu einem globalen Consultingkonzern rein kapitalistischen Zuschnitts entwickelt. Zu den Klienten zählen neben großen Unternehmen und Banken immer öfter Staaten. Wie es dazu kam und was gegen die Wucherung dieses fragwürdigen Geschäftsmodells getan werden kann, steht in dieser Denkschrift. Mehr
April 2019

 

Aktuell

Toyota erkennt die Grenzen der Robotisierung

Bei der Übernahme produktionstechnischen Erfahrungswissens aus Japan hat Dr. Bodo Eidenmüller Pionierarbeit geleistet. In diesem kurzen Beitrag erklärt er, warum es sich bei aller „Industrie 4.0“-Euphorie lohnt,Toyota in den Blick zu nehmen und von diesem Autobauer zu lernen.  Mehr
März 2019

 

Denkschrift Nr. 31 Teil 2 

Limited Liability (Part 2): The Total Economic Cost

Wenn es „Beschränkte Haftung“ nicht gäbe, würde man sie erfinden? Beschränkte Haftung schafft zweifelsohne Unsicherheit, (ver)führt zu Unternehmenspleiten und trägt zum Vertrauensverlust gegenüber Managern bei; nachweislich hat sie keinen ökonomischen Nutzen, doch hohe „gesellschaftliche“ Kosten; sie ist ungerecht und ineffizient, indem sie den Interessen von Investoren/Kapitaleigner und Manageristen dient, keinesfalls dem Gemeinwohl. Einige Abhilfen werden vorgeschlagen.  Zur englischen Fassung
Februar 2019

 

Denkzettel Nr. 55 

Siemens: Zusammenhalt sichern!

Gerade weltweit tätige Unternehmen dürfen nicht heimatlos werden. Schon aus Eigeninteresse müssen sie ihren Zusammenhalt pflegen.
Aufgabe der Leitung und des Aufsichtsrates ist es, sich ständig darum zu sorgen und nicht einseitig und kurzfristig nur den Kapitalmarktinteressen zu entsprechen. Mehr
Manfred Hoefle/ Armin Sorg, 24. Januar 2019

 

Aktuell

Beschäftigungswunder Parabusiness

Welche Unternehmen im letzten Jahr in Deutschland die meisten Leute eingestellt haben, erfahren Sie hier.  Mehr
Januar 2019 

 

Denkschrift Nr. 32 

The Break-up of Big Corporations

Viele deutsche börsennotierte Konzerne befinden sich im Zustand einschneidender Umstrukturierung. In der Mehrzahl handelt es sich um eine von Kapital-Aktivisten ausgehende Neuordnung von Geschäften mit dem Ziel einer kurzfristigen „Wertsteigerung“. Wer sind die Macher und Spieler, welche Interessen verfolgen sie und was wird das absehbare Ergebnis sein? Damit beschäftigt sich diese Denkschrift. Mehr
19. Dezember 2018

  

Aktuell

Logistik im Stau - Denkzettel 52 nachgeprüft

Eine Replik von Andreas Seidel auf die von A.T.Kearney lancierte „Multilokalisierung“.
Aktuelles Beispiel der Wendefähigkeit von Strategieberatern.  Mehr
Dezember 2018

 

Denkzettel Nr. 54 

Geringschätzung – Fehlverhalten riskiert Unternehmenswert

Alles redet von Wertschätzung. Wie wäre es, wenn man einfach nur die verbreitete Geringschätzung wenigstens zum Teil los würde?
Dieser Denkzettel ist ein Praxisbefund aus mehreren Großunternehmen, versehen mit handfesten Lehren daraus.  Mehr
9. November 2018